Rückblick: Das war der ß-kongress 2019


Eine der wichtigsten Veranstaltungen des JMMVs im Jahr 2019 war zweifellos der ß-kongress. Dieses Jahr wurde er gemeinsam mit der Landesinformationsstelle für Schülerzeitungen beim Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern und dem AStA der Universität Rostock veranstaltet.

Der Kongress hat in den Gebäuden und auf dem Gelände rund um den Ulmencampus der Universität Rostock stattgefunden. Leider war der Arno-Esch-Hörsaal zu dem Zeitpunkt schon vergeben, der uns schon beim ß-kongress 2018 sehr gefallen hat.

Zum dritten ß-kongress hatten wir ganze 125 Anmeldungen, davon 110 in unserer Zielgruppe der 6-27 jährigen und 15 Begleitpersonen. Auch wenn nicht alle angereist sind, ist das ein starker Zuwachs zum Vorjahr und die Veranstaltung war so gut wie ausgebucht.
Die Teilnehmenden hatten die Wahl zwischen jeweils 9 Workshops am Vor- und Nachmittag. Dabei waren fast alle Themen sehr gut gefragt, besonders jedoch Creative Gaming, Audio-Podcasts, Themenfindung im Journalismus, Falschnachrichten identifizieren, Informationsfreiheit, Filmen mit dem Smartphone, Illustration und Fotografie.

Der ß-kongress 2019 wurde unterstützt durch die Veranstaltungspartner Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, der Handwerkskammer Mecklenburg-Vorpommern und RENN.nord MV bei der Akademie für Nachhaltige Entwicklung MV. Wir danken desweiteren dem Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, Offener Kanal Fernsehen in Schwerin, der Stadtbibliothek Rostock, den Lie Detectors.

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Ein Eindruck vom ß-kongress von unserem Mitarbeiter Wilhelm Vägt, der zum ersten Mal beim ß-kongress dabei war:

Der ß-kongress war für mich…

…ein ganz besonderes Ereignis. Ich war noch nie dabei und dementsprechend beeindruckt, wie viele SchülerInnen ganz plötzlich da waren und wie viele Workshops parallel liefen. Und dass dabei alles (scheinbar) reibungslos ab lief. Da wurde mir auch endlich klar, wozu wir soo viele Telefonkonferenzen und -protokolle im Vorfeld hatten.
Aber zur Beschreibung des Kongresses: Es hatte noch die sommerliche Morgenkühle, die einem etwas Gänsehaut am T-Shirt-behängten Arm macht; etwas Tau, in dem sich die lachende Sonne bricht, als sich die Helfis mit uns JMMV-lis zum Aufbau trafen. Die Abläufe waren schon programmiert, da wir uns Tage vorher zur Generalprobe trafen. Dementsprechend war flugs alles aufgebaut. Alles? Das W-LAN blieb ein Nee-LAN. Dabei war es so schön geplant worden. Der Verantwortliche ist noch mehrere Male mit dem Rad durch die City gerast, in der Hoffnung auf die fehlenden Puzzelteile, aber es half nichts.
Dafür liefen die anderen Aspekte des ß-kongresses wie geschmiert: Die Helfis bugsierten sämtliche Teilnehmenden und Betreuenden in die richtigen Workshops. Das Glücksrad verloste am laufenden Band süße Geschenke, die Catering-Wiese erstrahlte im schönsten Sonnenschein und der Kaffeetresen war durchgehend gut ausgestattet.
Und: Alle, die beim Eröffnungs-und Schluss-Panel waren, haben es selbst erlebt. Der Moderator Till Frömmel hat alle vom Hocker gehauen und unsere Herzen erobert. Jedenfalls meins. Wow.
Besonders eingebrannt hat sich bei mir das Hin-und-her-rennen zwischen den Seminargebäuden. Es gab so viele Kleinigkeiten zu versorgen. So dass ich irgendwann alle Wege nur noch mit dem Fahrrad erledigte.
Es wurde noch ein langer Abend für einige von uns, da wir geliehene Möbel und später die Transporter selbst abtransportierten und gefühlt 1000 Kisten mit Krimskrams sortiert sein wollten.
Leider gab es keinen gemeinsamen Team-Abschluss. Wir hatten alle Ressourcen in die Veranstaltung gesteckt.
Besonders beeindruckend war für mich, dass viele JMMV-lis große Mühen auf sich genommen haben um unentgeltlich für den ß-kongress Arbeiten zu können. Und dabei sind das Menschen, die schon echt gut ausgelastet sind mit Verantwortung und Stress. Und die teilweise von weit anreisen. Oder die es bei einer neuen Arbeit als Bedingung stellen, dass sie zum ß-kongress frei bekommen.

Beitrag vom 2. Juni 2020