A-Z der Digitalen Jugendbeteiligung

Auf unserem Instagramkanal @digitalejugendbeteiligung teilen wir jeden Montag Begriffe rund um die (digitale) Beteiligung. Hier seht ihr alle bisherigen Begriffe auf einen Blick:

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Anfangen mit Digitaler Jugendbeteiligung – Aber wo und wie? ⠀⠀ In unserer Erfahrung arbeiten viele Fachkräfte, die Jugendbeteiligungsprozesse begleiten auch schon digital. Terminabstimmungen, Erinnerungen und mal ne Ideensammlung passieren schon online. Am Besten wird mit den beteiligten Jugendlichen zusammen besprochen, welche Schritte oder Prozessparts z.B. zusätzlich digital begleitet werden können. Probiert gemeinsam das ein oder andere Tool aus. Digitale Jugendbeteiligung heißt nicht, dass komplette Beteiligungsprozesse digitalisiert werden müssen. Das geht, ist aber gar nicht immer erfolgsversprechend. Auch bei der Digitalen Jugendbeteiligung gilt: Der Prozess steht im Vordergrund und die Methoden, also auch die digitalen Tools, werden der Zielgruppe und dem Prozess entsprechend ausgewählt. Aber ihr kennt das sicherlich: Irgendwo einen neuen Energizer kennen gelernt oder eine neue Fragetechnik? Das baut ihr dann in den nächsten Prozess ein. Genauso könnt ihr es einfach mit digitalen Tools probieren, die ihr hier oder woanders kennen lernt. ⠀⠀ Was waren eure ersten Schritte in der Digitalen Jugendbeteiligung? . Unterstützung für Digitale Jugendbeteiligung in MV gesucht? Melde dich gerne bei uns. Kontakt über den Link in der Bio. Bildbeschreibung: Der Hintergrund ist hellblau. Der Buchstabe A fliegt von unten ins Bild ein und wechselt die Farbe von weiß nach hellblau. Das hellblaue A ist auf einem weißen Kreis. Von rechts nach links fliegt das Wort wie ein. Es erscheint das Wort Anfangen in weiß auf hellblauem Untergrund. #jugendbeteiligung #jugendbeteiligungmv #beteiligungsnetzwerkmv #partizipation #participation #digitalejugendbeteiligung #mitbestimmen #eparticipation #youthparticipation #digitalparticipation #mecklenburgvorpommern #mvmituns #jugendbeteiligungsfond #AbisZdigitaleBeteiligung @jugendmedienverband @jugendbeteiligung.de

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Beteiligung – Was meinen wir damit? #Beteiligung nutzen wir synonym zum Wort #Partizipation. Dies stammt aus dem Spätlateinischen (participatio) und bedeutet: teilhaben/teilnehmen. Menschen, in unserem Fall Jugendliche, können also an Entscheidungen, Prozessen und Ideen teilhaben. Wir sprechen von Jugendbeteiligung, weil es die spezielle Zielgruppe unserer Arbeit in den Mittelpunkt rückt. Beteiligung setzt dabei Risikobereitschaft voraus.
Die machtvolleren Akteur*innen (meist Erwachsene) müssen auf (einen Teil ihrer) Gestaltungs- und Kontrollmacht verzichten. Das Ziel und die Ergebnisse müssen (zu einem Teil) offen bleiben und die Grenzen müssen transparent sein. . Beteiligungsformen und -themen sind vielfältig. Vom Erstellen des Jahresprogramms im Jugendverband über das Mitbestimmen beim neuen Spielplatz oder der Schulhofumgestaltung bis hin zu politischen Partizipation durch Wahlen, Kampagnen und Mitarbeit in politischen Organisationen. . Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen sind an vielen Stellen schon verankert: z.B. Kinderrechtskonvention, Europäische Charta der Grundrechte, Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG), im Baugesetzbuch und in einigen Länderausführungsgesetze zum KJHG. Manche Bundesländer haben auch in ihren Gemeindeordnungen oder Kommunalverfassungen Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen fest geschrieben. Ins Grundgesetz müssen die Kinderrechte, von denen das Recht auf Beteiligung eines ist, noch aufgenommen werden. In Mecklenburg-Vorpommern sind die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen noch nicht in der Kommunalverfassung festgeschrieben. . Was wir spannend finden: Was waren eure ersten Beteiligungserfahrungen? . Unterstützung für Digitale Jugendbeteiligung in MV gesucht? Melde dich gerne bei uns. Kontakt über den Link in der Bio. #UnKinderrechtskonvention #kinderrechte #kinderrechteinsgrundgesetz #kinderrechteinsgg #jugendbeteiligung #jugendbeteiligungmv #beteiligungsnetzwerkmv #partizipation #participation #digitalejugendbeteiligung #mitbestimmen #eparticipation #youthparticipation #digitalparticipation #mecklenburgvorpommern #mvmituns #jugendbeteiligungsfonds #abiszdigitalebeteiligung

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#Creative Commons – Was ist das eigentlich? „Beginnen wir mit den Grundlagen: CC – ausgeschrieben Creative Commons – heißt auf Deutsch schöpferisches Gemeingut & ist eine Non-Profit-Organisation, die verschiedene Standard-Lizenzverträge (die CC-Lizenzen) entwickelt & veröffentlicht. Und nun zu den Details: Creative Commons wurde 2001 in den USA gegründet & veröffentlichte ein Jahr später die ersten CC-Lizenzen. Inzwischen bietet CC sechs verschiedene Standard-Lizenzverträge an, die die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Verbreitung von kreativen Inhalten regeln. Selber solch einen Lizenzvertrag zu erstellen, ist ohne juristisches Wissen eigentlich nicht möglich. CC stellt die Verträge deshalb kosten- und bedingungslos zur Verfügung, ist so also weder Vertragspartnerin, Verwerterin oder Verlegerin der Inhalte. Dies heißt aber auch: Wer CC-Lizenzen verwendet, tut dies auf eigene Verantwortung. Wer nutzt das? Sowohl Urheber*innen kreativer Inhalte als auch die Verwender*innen der Werke profitieren von den Verträgen. Denn Fotos, Texte, Videos, Musikstücke etc. sind normalerweise urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht so einfach verwendet werden. Mithilfe der CC-Lizenzen können Urheber*innen ihre Werke nun anderen Menschen kostenlos zur Verfügung stellen, ohne dass diese vor der Verwendung um Erlaubnis fragen müssen. Das gute dabei ist, dass in den Verträgen genau geregelt ist, was mit den Werken passieren darf: Dürfen sie zum Beispiel nur kopiert werden oder dürfen Andere sie verändern und sogar wiederveröffentlichen. Aber wieso sollten Urheber*innen ihre Werke frei zur Verfügung stellen wollen? Es gibt viele gute Gründe, Inhalte kostenlos anzubieten.“ Die kannst du unter https://jugend.beteiligen.jetzt/wissen-qualifizierung/glossar/creative-commons nachlesen. Danke an jugend.beteiligen.jetzt @jugendbeteiligung.de, dass eure Infos und Texte auch CC-lizenziert sind und wir sie mit Namensnennung weiter verwenden dürfen. Arbeitet ihr viel mit Creative Commons Lizenzen oder ist das ganz neu für euch? #creativecommons Unterstützung für Digitale Jugendbeteiligung in MV gesucht? Melde dich gerne bei uns. Kontakt über den Link in der Bio.

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Weiterführende Links:
Creative Commons im Glossar von jugend.beteiligen.jetzt


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DSGVO – Was hat das mit digitaler Jugendbeteiligung zu tun? ⠀⠀ Die Datenschutz-Grundverordnung (kurz: DSGVO) ist eine Verordnung der Europäischen Union. Die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten, also Namen, Adressen, Geburtsdaten usw., wurden EU-weit angepasst. Das Ziel ist u.a. der Schutz personenbezogener Daten innerhalb der EU. Seit dem 25. Mai 2018 gilt die DSGVO für uns alle, nachdem es eine zweijährige Übergangsfrist gab. . Es gab natürlich auch schon vorher eine Datenschutz-Richtlinie. Diese waren aber in den einzelnen Staaten sehr unterschiedlich und auf nationalem Datenschutzrecht basierend. Durch die EU-Datenschutz-Grundverordnung wurde das nun alles vereinheitlicht. . Dahinter steckt das Grundrecht auf Datenschutz, dass im Artikel 8 Charta der Grundrechte der EU festgeschrieben ist. . Bei der DSGVO gilt das Verbots-Prinzip. Das heißt, die Verarbeitung personenbezogener Daten ist verboten, wenn sie nicht ausdrücklich erlaubt ist. Wir haben dabei als Individuen einige Rechte. Z. b. Das Recht auf Auskunft, Einschränkung der Verarbeitung, Löschung und das Widerspruchsrecht. ⠀⠀ Für die digitale Jugendbeteiligung betrifft uns die DSGVO immer dann, wenn wir oder die Tools, die wir nutzen z.B. personenbezogene Daten verarbeiten oder speichern. Wir müssen wissen und prüfen, wie dies geschieht und ob es der aktuellen Datenschutz-Grundverordnung entspricht. ⠀⠀ Das stellt uns in der Jugendarbeit und bei Beteiligungsprojekten oft vor Herausforderungen. Ausführlichere Infos, auch mit Beispielen für die Jugendarbeit gibt es bei @jugendbeteiligung.de und beim #deutschenbundesjugendring https://jugend.beteiligen.jetzt/aktuelles/news/dsgvo-seit-in-kraft ⠀⠀ Mir bleibt nur noch zu sagen, informiert euch. Es lassen sich Lösungen finden. Datenschutz geht uns alle an 🙂 ⠀⠀ #Datenschutz #dsgvo #eudsgvo #datenschutzgrundverordnung #datenschutz #datenschutzrecht #jugendarbeit #jugendbeteiligung #jugendbeteiligungmv #dbjr #beteiligungsnetzwerkmv #partizipation #participation #digitalejugendbeteiligung #mitbestimmen #eparticipation #youthparticipation #digitalparticipation #mecklenburgvorpommern #mvmituns #jugendbeteiligungsfond #AbisZdigitaleBeteiligung

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Weiterführende Links:
Beitrag von jugend.beteiligen.jetzt zur DSVGO


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Was ist eigentlich … ePartizipation? Und wie grenzen wir es ab zu digitaler Beteiligung und Online-Beteiligung. Meint es alles das Gleiche? Beteiligung haben wir ja in einem vorherigen Post schon erläutert. Das nutzen wir Synonym zu Partizipation. ▫️Das E in #ePartizipation steht für elektronisch. Elektronische Partizipation bezieht sich demnach auf alle onlinegestützten Beteiligungsverfahren. ▫️Digitale Beteiligung geschieht mit Unterstützung von digitalen Medien und Geräten. Das können dabei digitale Kameras, Computerspiele, Audiomitschnitte oder auch (Trick)filme sein. ▫️Online-Beteiligung bezieht sich auf im Internet stattfindende Beteiligungsprozesse. „Wir sehen also, dass sich die drei Begriffe im Wesentlichen mit dem gleichen Thema beschäftigen: Die Beteiligung (von Kindern und Jugendlichen) an politischen Entscheidungen und Prozessen mittels moderner Kommunikations- und Informationstechnologien. Wobei der Begriff der digitalen Partizipation weiter gefasst ist und den Fokus auf die Verwendung digitaler Programme bzw. Geräte legt. Internet/Online ist in diesem Fall nur ein Teil der Beteiligung. Trotzdem zeigen die Erfahrungen, dass reine ePartizipation/Online-Beteiligung in den wenigsten Fällen funktioniert: Es braucht immer eine Mischung aus Online- und Offline-Aktivitäten – also auch physische Treffen. Eine gute Lösung ist ein Mix aus digitalen, computergestützten und analogen Aktivitäten.“ @jugendbeteiligung.de Konnten wir ein wenig Licht in den Begriffe-Wald bringen? Seid ihr euch mit uns einig über die Erklärungen oder seht ihr das anders? Wir freuen uns über mehr Begriffe, die wir euch erläutern können. Immer rein damit in die Kommentare oder per Mail! . #jugendbeteiligung #jugendbeteiligungmv #beteiligungsnetzwerkmv #partizipation #participation #digitalejugendbeteiligung #mitbestimmen #eparticipation #youthparticipation #digitalparticipation #mecklenburgvorpommern #mvmituns #jugendbeteiligungsfond #AbisZdigitaleBeteiligung #onlinebeteiligung #digitalebeteiligung

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Was verstehen wir unter Follow-up? „Der Begriff „Follow-up“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „nach-verfolgen“, „nach-fassen“. In Kommunikations-, Lern-, Planungs- und Beteiligungsprozessen wird er, auch in deutschsprachigen Raum, oft synonym mit dem Wort „Ergebnissicherung“ verwendet. Das Follow-up ist Teil des Prozesses und erfolgt nach dem Abschluss der Hauptarbeitsschritte, also nach Abschluss der „produktiven Phase“ in einem Prozess. Je nach Auslegung des Begriffes können verschiedene Zielsetzungen im Vordergrund stehen: – Erledigung von noch offenen Vorgängen – Dokumentation und Evaluation der Kommunikation – Arbeitsschritte, angewandten Methoden und Ergebnisse – Ergänzung und Vervollständigung der Ergebnisse – Planung der weiteren Umsetzung der Ergebnisse – Einbezug neuer Akteure in die Umsetzung In Beteiligungsprozessen dient die Phase des „Follow-ups“ dazu, die Ergebnisse des Prozesses dokumentarisch zu sichern, auszuwerten und in konkrete Umsetzungsschritte und Aktionen zu überführen. Die Umsetzung dieser Aktionen mit allen relevanten Akteuren zu planen und zu begleiten, gehört ebenfalls dazu. Dabei ist das Follow-up von großer Wichtigkeit, weil es die Verbindlichkeit und Nachhaltigkeit eines Beteiligungsverfahrens sicher stellt. Es dient dazu, die Ergebnisse eines Beteiligungsprozesses zugänglich und sichtbar zu machen und die Nachvollziehbarkeit der Umsetzung zu gewährleisten.“ Text von @jugendbeteiligung.de Wir freuen uns über mehr Begriffe, die wir euch erläutern können. Immer rein damit in die Kommentare oder per Mail! Unterstützung für Digitale Jugendbeteiligung in MV gesucht? Melde dich gerne bei uns. Kontakt über den Link in der Bio. #followup #ergebnissicherung #dranbleiben #jugendbeteiligung #jugendbeteiligungmv #beteiligungsnetzwerkmv #partizipation #participation #digitalejugendbeteiligung #mitbestimmen #eparticipation #youthparticipation #digitalparticipation #mecklenburgvorpommern #mvmituns #jugendbeteiligungsfond #AbisZdigitaleBeteiligung

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Was ist eigentlich ein GIF? „Das Dateiformat „.gif“ ist eigentlich ein Relikt aus den Anfangstagen des World Wide Web. Im Unterschied zu anderen Bildformaten kann ein GIF mehrere Einzelbilder enthalten. Damit werden Blinkeffekte, Bewegungsabbildungen, Erklärungen und sogar die Darstellung ganzer Geschichten innerhalb von wenigen Sekunden möglich. GIF-Dateien werden heute immer seltener als nervig blinkende Werbebanner verwendet. Dafür werden sie millionenfach in Messenger-Diensten und sozialen Netzwerken geteilt und sind so Teil der Digitalkultur und Popkultur geworden. Während man über Portale wie giphy.com oder tenor.com sehr einfach auf unzählige GIFs mit wohlbekannten Motiven zugreifen kann, ist Vorsicht bei der Nutzung der „Daumenkino“-Bilder geboten. David Pachali (irights.info) formuliert es so: „Für Nutzer in Europa […] dürfte es in den meisten Fällen unmöglich sein, GIFs aus fremden Inhalten rechtssicher zu veröffentlichen. Auch Einzelbilder aus Filmen sind in der Regel geschützt, Ausnahmen für Zitate oder Parodien eng.“ Es empfiehlt sich also nicht, sich für die Verwendung von GIFs auf eigenen Websites oder Profilen in sozialen Netzwerken einfach aus den oben genannten Datenbanken bei den wohlbekannten Motiven zu bedienen. Aber deshalb ganz auf GIFs verzichten? Das muss nicht sein! GIFs lassen sich mit Smartphone-Apps oder Browser-Anwendungen sehr leicht selbst erstellen. Wie gemacht für das nächste medienpädagogische Projekt mit GIF-begeisterten Jugendlichen!“ Text von @jugendbeteiligung.de Erzählt mal, womit erstellt ihr eure GIFs? Wir freuen uns über mehr Begriffe, die wir euch erklären können. Immer rein damit in die Kommentare oder per Mail! Unterstützung für Digitale Jugendbeteiligung in MV gesucht? Melde dich gerne bei uns. Kontakt über den Link in der Bio. #gif #animation #giphy #jugendbeteiligung #jugendbeteiligungmv #beteiligungsnetzwerkmv #partizipation #participation #digitalejugendbeteiligung #mitbestimmen #eparticipation #youthparticipation #digitalparticipation #mecklenburgvorpommern #mvmituns #jugendbeteiligungsfond #AbisZdigitaleBeteiligung

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Was ist eigentlich … ein #Hackathon? „Der Begriff „Hackathon“ kommt aus der Softwareentwicklung. Er bezeichnet ursprünglich eine Veranstaltung, bei der computerbegeisterte Menschen zusammenkommen um gemeinsam kreative Softwarelösungen für ein festgelegtes Ausgangsproblem zu entwickeln. Der Begriff verbindet die Wörter „Hack“ (was so viel wie „Trick“, „Kniff“ oder „Tüdelei" bedeutet) und „Marathon“. Damit bietet die Wortschöpfung schon einen Fingerzeig auf das Wesen des Veranstaltungsformats: nämlich dass Menschen versuchen, so schnell wie möglich in einem eng gesteckten Zeitraum eine innovative und vorzeigbare technische Lösung für ein komplexes Problem zu entwickeln. Klassische Hackathons sind auf 24 oder 48 Stunden ausgelegt und richten sich in der Regel an IT-Entwickler*innen, Programmierer*innen, Designer*innen, Ingenieur*innen und Produktentwickler*innen. Diese stellen zuerst im Plenum Lösungsansätze für das Ausgangsproblem vor und bilden dann Teams um einzelne Ideen herum. Die Teams kreieren während der Veranstaltung möglichst funktionstüchtige Prototypen für neue Anwendungen, Apps, Dienste oder Hardware. Zum Schluss werden die Ergebnisse den Teilnehmenden präsentiert und die nützlichsten und innovativsten Lösungen von einer Jury gekürt. Hackathons zeichnen sich durch eine lockere und kreative Arbeitsatmosphäre aus, in der kollektive Schwarmintelligenz zum Tragen kommt. Aus diesem Grund erfreut sich das Format wachsender Beliebtheit, so dass es mittlerweile in allen gesellschaftlichen Bereichen eingesetzt wird und sich nicht mehr nur an Computerbegeisterte und Programmierer*innen richtet.“ Text von @jugendbeteiligung.de Aber was sich da so liest als könnte das nur was für Erwachsene sein, der irrt. @jugendhackt bietet regelmässige Veranstaltungen. 2019 unter dem Motto „Mit Code die UM:Welt verbessern!“ Schaut euch das unbedingt mal genauer an. In MV gab es auch schon Hackathons. Eindrücke gibts bei @jugendhacktmv oder unter jugendhackt.org Wart ihr auch schon Mal bei einem #jugendhackt Event? Wir freuen uns über mehr Begriffe, die wir euch erklären können. Immer rein damit in die Kommentare oder per Mail!

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Weiterführende Links:
jugendhackt.org
Jugend Hackt MV


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Ideen sammeln – aber wie? In so gut wie jedem Beteiligungsprozess kommen wir an den Punkt, an dem neue Ideen gesammelt werden (müssen). Entweder darf herumgesponnen werden, welche neuen Spielemöglichkeiten auf dem Spielplatz zu finden sein sollen, was auf dem umgestalteten Schulhof noch zu finden sein soll oder was die Stadt tun kann um jugendgerechter zu werden. Eine klassische Methode zum Ideen sammeln ist das Brainstorming. Wie auch bei anderen Methoden ist hier eine gute Fragestellung wichtig. Folgende Fragen würden wahrscheinlich sehr unterschiedliche Ideen zu Tage bringen: Welche Spielgeräte wollt ihr auf dem Spielplatz? Was kann man auf dem neuen Spielplatz alles machen? Wie sieht euer liebster Spielplatz aus? Die richtige Frage braucht manchmal Zeit sich zu entwickeln und ist mind. abhängig von Zielgruppe und dem Beteiligungsausmaß. Klassisch können Ideen dann z. B. auf Metaplankarten geschrieben oder Bilder gemalt werden. Welche digitalen Tools eigenen sich für Ideensammlungen? Manchmal startet man eine Sammlung auf einem Treffen, aber nicht alle, die wollten, konnten da sein. Oder der Schritt wird grundsätzlich online verlagert. Ihr habt keine Pinnwand vor Ort, aber Beamer und Internet? Dann könnten folgende Tools für euch auch interessant sein: – Tricider: Ideen sammeln, Pro- und Kontra-Argumente aufschreiben und abstimmen. – Padlet: Pinnwand, auf der auch Verlinkungen möglich sind und Kommentare. – Oncoo: Ideen sammeln auf digitalen Metaplankarten, verschiedene Kartenfarben möglich, Clustern möglich (eher für Live-Treffen) – Etherpad: einfaches Textdokument, in dem zeit- und ortsunabhängig, Ideen aufgeschrieben werden können Habt ihr Erfahrungen mit diesen Tools? Was nutzt ihr am liebsten um digital Ideen in Gruppen zu sammeln? #ideensammeln #brainstorming #tricider #padlet #oncoo #etherpad

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Weiterführende Links:
Padlet  –  Beispiel: unser Padlet zur Digitalen Sprechstunde
Oncoo
Etherpad, verschiedene Anbieter bspw yourpart.eu


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#Jugendgremien – Was sind das eigentlich? Mit Jugendgremien fassen wir hier verschiedene (repräsentative) Formen der Interessenvertretung durch Jugendliche selbst zusammen wie #Jugendparlamente oder Jugendräte. Das schließt delegierte oder gewählte Jugendliche mit ein, die Mitbestimmungs- oder Entscheidungsbefugnis haben über z. B. Jugendhaushalte oder Jugendbeiräte von Stiftungen. Gemein ist allen, dass eine bestimmte Anzahl von Kindern und Jugendlichen, stellvertretend für sich und andere Interessen von Kindern und Jugendlichen vertreten. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Bezeichnen Jugendparlament, Jugendbeirat, Jugendrat, manchmal auch Jugendforum synonym genutzt. In der Literatur wird gerne unterschieden. In der Praxis sind mir verschiedenste Bezeichnungen begegnet. Typische Merkmale von Kinder- und Jugendparlamenten sind, nach Waldemar Stange: – zwischen 10 bis 30 gewählte Mitglieder – verschiedene Wahlverfahren, häufig in der Schule durch Wahllokale, Vollversammlung mit Handzeichen o. Ä. – 2 bis 6 Treffen im Jahr, eventuell Bildung von zusätzlichen Arbeits- und Projektgruppen – meist ist eine eigene Satzung vorhanden, teilweise eine Verankerung in der Hauptsatzung der Gemeinde – es gibt Vorsitzende, denen bestimmte Kompetenzen zugesprochen werden, wie z. B. die Repräsentation des Parlaments in anderen Gremien inkl. Antragsrecht – gerne auch Antrags- und Rederecht in Ausschüssen – die Themen ergeben sich aus allen aktuellen Bedürfnislagen – neben Kindern und Jugendlichen nehmen in der Regel auch Vertreter aus Politik, Verwaltung und Jugendpflege teil – Altersgrenze bei 14 Jahren = reines Kinderparlament. – 14 bis 21 Jahren = Jugendparlament. – gemischte Altersgruppen, z.B. 10 – 18 Jahre = Kinder- und Jugendvertretung Na, findet ihr euch wieder? Was findet ihr noch typisch für Jugendgremien? Gibt es eine Bezeichnung, die wir vergessen haben?

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Weiterführende Links:
Mehr zum Thema gibt es nachzulesen bei z.B. Waldemar Stange (Strategien und Grundformen der Partizipation: Systematisierungsversuch Baustein B 0.0)


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#Kommunikation in Beteiligungsprozessen Egal ob wir analoge oder digitale Beteiligungsformate oder eine Mischung aus beidem durchführen, müssen viele Kommunikationsprozesse in Gang gesetzt werden. Zum einen müssen mit den Auftraggeber*innen wichtige Punkte geklärt werden. Auftraggeber*innen des Beteiligungsprozesses kann in diesem Fall die Kommune, ein Träger, der Jugendverband oder eine Jugendgruppe selbst sein. Geklärt werden müssen z.B. was es überhaupt zu entscheiden oder mitzubestimmen gibt. Wie hoch ist das Budget? Wer ist die zu beteiligende Zielgruppe? Wer muss noch in den Prozess eingebunden werden? Diese Kommunikation findet in unserer Erfahrung meist direkt statt, in Meetings oder am Telefon und per E-Mail. Zum anderen wird mit der zu beteiligenden Zielgruppe kommuniziert. Wenn dies ein relativ geschlossener und klar identifizierbarer Kreis an Personen ist, wie z.B. die Schüler*innen einer Schule oder die Mitglieder im Verein, dann sind die Kommunikationswege und -mittel relativ schnell identifiziert. Wenn es zudem aber noch gilt Anwohner*innen, alle Jugendliche eines Stadtviertels oder alle am grundsätzlichen Thema Interessierten zu erreichen, sollten die Kommunikationswege auch vielfältiger werden. Direkte Ansprache, lokale Anlaufpunkte, Nutzung von Social Media Kanälen und das lokale Gemeindeblatt und Flyer sind da nur einige Ideen. Zentrale Informationen sollten vielleicht über eine Website oder Beteiligungsplattform zu finden sein. Wege müssen zudem gefunden werden um über den Verlauf des Beteiligungsprozesses und deren Ergebnisse zu informieren. Dies kann auch über Briefe, E-Mails, eine Website/Beteiligungsplattform oder das Gemeindeblatt geschehen. Viele weitere Fragen, die geklärt werden müssen für einen Beteiligungsprozess findet ihr u.a. bei @jugendbeteiligung.de online: https://jugend.beteiligen.jetzt/1×1/checkliste ✏️ Mit welchen Kommunikationsmitteln habt ihr gute Erfahrung gemacht um eure Zielgruppen in Beteiligungsprozessen zu erreichen? Was funktioniert so gar nicht für euch?

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Weiterführende Links:
Checkliste für digitale Jugendbeteiligung von jugend.beteiligen.jetzt


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Langfristige Planung – braucht es die denn bei digitalen Beteiligungsprozessen überhaupt? Oh ja! Klar, manche Abfrage, Umfrage oder Bewertung ist schnell erstellt, fix den Link teilen und schon kannst du mitmachen. Eine kleine Abfrage macht aber noch keine gute Jugendbeteiligung. Auch in digitalen Beteiligungsprozessen gilt Zielgruppe, Ziel und Beteiligungsumfang genau zu bestimmen und mit den Auftraggeber*innen und weiteren einzubeziehenden Personen abzusprechen. Das braucht Vorlaufzeit. Nicht selten müssen Erwartungen richtig geklärt und auf Machbarkeit geprüft werden. Je nach dem, wozu beteiligt wird, müssen ja auch (umfangreiche) Informationen aufbereitet werden, das oder die passenden Online-Tools gewählt oder programmiert werden. Auch muss in der Planung berücksichtigt werden, wie dann mit den Informationen und Abstimmungen weiter gearbeitet werden kann. Wie muss das Ganze für wen und von wem aufbereitet werden? Achja, und die zu Beteiligenden, in unserem Falle die Jugendlichen, müssen ja auch erstmal davon erfahren. Das heisst Öffentlichkeitsarbeit planen und machen. Braucht auch Zeit. ▫️Daher mein Plädoyer für die digitale Jugendbeteiligung: Plant langfristig und nehmt euch Zeit für Absprachen. 📱Wie ist das bei euch? Werden (digitale) Beteiligungsprozesse eher kurzfristig durchgeführt oder von langer Hand geplant? #planungistdasaundo #planung #beteiligungsprozess #jugendbeteiligung #jugendbeteiligungmv #beteiligungsnetzwerkmv #partizipation #participation #digitalejugendbeteiligung #mitbestimmen #eparticipation #youthparticipation #digitalparticipation #mecklenburgvorpommern #mvmituns #jugendbeteiligungsfond #AbisZdigitaleBeteiligung

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#Moderation in (digitalen) Beteiligungsprozessen In jeglichen Beteiligungsszenarien braucht es Menschen, die den Prozess moderieren. Sie führen durch das Programm zum Ergebnis, nehmen Meinungen und Aussagen auf, helfen diese zu strukturieren, stellen Fragen. In einer klassischen Moderation einer Gruppe und Visualisierung mittels z.B. Karten an Pinnwänden oder mit Hilfe von Flipcharts gibt es eine direkte und unmittelbare Zuwendung zur Gruppe. Im besten Fall werden Stimmungen wahrgenommen, Redeanteile ausgeglichen und unterstützt, dass auch die leiseren Stimmen gehört werden können durch den Einsatz von weiteren Methoden. Dabei kann es schon auch passieren, dass Pläne umgeschmissen, Umwege gegangen und Schleifen gedreht werden müssen um zu einem Ergebnis zu kommen. Beim Einsatz einer digitalen Pinnwand anstelle einer analogen Pinnwand oder eines anderen digitalen Tools, welches unmittelbar in einem Treffen benutzt werden, sehe ich kaum Unterschiede. Ich schiebe nur vielleicht weniger Papierkarten hin und her und dafür mehr analoge „Karten“. Wenn der Prozess jedoch in Teilen online unabhängig, anstelle oder z.B. zwischen Treffen stattfindet, gibt es ein paar Unterschiede oder besondere Herausforderungen zu beachten in der Moderation dieser digitalen Beteiligungsprozessen. Es gibt eher eine Zeitverschiebung und nicht immer eine unmittelbare Reaktion auf Äußerungen und Fragen. Es stellt sich auch die Frage, muss ich als Moderations(team) 24/7 ansprechbar sein und reagieren können? Es müssen für eine Reaktion oder Nachfrage auch vielleicht schon mehr geschriebener Inhalt berücksichtigt werden. Es ist nicht so einfach wie analog eine Diskussion verschiedener Menschen, die sich vielleicht entfacht einzudämmen oder zu strukturieren. Auch den richtigen Ton zu treffen, scheint online etwas schwieriger. Vielen Dank für eure Rückmeldungen auf meine Fragen dazu in der Story letzte Woche! Wenn ihr noch weitere Unterschiede oder Herausforderungen seht in der Moderation von digitalen Beteiligungsprozessen, dann Immer rein damit in die Kommentare! Unterstützung für Digitale Jugendbeteiligung in MV gesucht? Melde dich gerne bei mir. Kontakt über den Link in der Bio.

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Was ist die National Coalition? ⠀⠀ Die National Coalition Deutschland für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland wurde 1995 anlässlich der Staatenberichterstattung zum Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes vom 20. November 1989 von Organisationen der Zivilgesellschaft gegründet. 2013 wurde die National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention als eingetragener Verein gegründet. Das Ziel ist die UN- Kinderrechtskonvention bekannter zu machen & die Umsetzung zu unterstützen. 101 Mitgliedsorganisationen hat die National Coalition. Ende Oktober veröffentlichte sie den zivilgesellschaftlichen Bericht zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland. Der Staatenbericht Deutschlands wird hierbei kommentiert und ergänzt. . Z.B. sagt die National Coalition 2019 zu unserem Thema Partizipation folgendes: . „Trotz wachsenden Bemühungen, Beteiligung von jungen Menschen auf allen regionalen & strukturellen Ebenen umzusetzen, findet eine echte Beteiligung nicht immer statt. Entweder werden Kinder & Jugendliche bei relevanten Fragen gar nicht beteiligt oder Formate eingeführt, die eine Scheinpartizipation darstellen. […] Eine umfassende & wirkungsvolle Beteiligungspolitik muss Gestaltungsmacht teilen & transparent über die Rahmenbedingungen informieren. Denn echte Mitwirkung beginnt erst, wenn jungen Menschen das Recht eingeräumt wird, angehört zu werden, Initiative ergreifen zu dürfen oder per Delegation von Stimmen mitgestalten zu können. Mitbestimmung setzt aber voraus, auf Entscheidungen Einfluss nehmen & wirksam mitentscheiden zu können.“ (Auszug!) ⠀⠀ Es wird u.a. empfohlen: „◽️die Wahlaltersgrenze für Kommunal-, Landtags-, Bundestags- & Europawahlen ebenso wie für Bürgerentscheide oder -begehren weiter herabzusetzen; ◽️nachhaltige Beteiligungsprozesse & -strukturen in den unterschiedlichen Bereichen & Ebenen der Kinder- und Jugendpolitik systematisch zu verankern & flächendeckend politische Bildungsarbeit zu fördern, damit Kinder & Jugendliche erkennen & erfahren, welche Rechte ihnen zustehen & wie sie diese einfordern & umsetzen können […]„ ⬇️

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Weiterführende Links:
Nachlesen unter umsetzung-der-kinderrechtskonvention.de


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Was sind eigentlich … offene Daten? ⠀⠀ (Text: CC BY-SA 3.0 DE / Leonard Wolf) ⠀⠀ Die Basis jeder Beteiligung sind Informationen. „Offene Daten“, auch „Open Data“ genannt, helfen dabei, die Informationsbasis für Initiativen & Beteiligungsprozesse zu verbessern. Der Begriff umfasst alle Daten, die frei & unverschlüsselt zur Verfügung gestellt & von der Allgemeinheit genutzt & weiterverwendet werden. Dabei können diese aus verschiedenen Bereichen, wie der Wissenschaft oder der Verwaltung, stammen. ⠀⠀ Allerdings sind nicht alle Daten, die Behörden, Organisationen oder Firmen besitzen, frei verfügbar. Das ist verständlich, weil z. B. persönliche Informationen geschützt werden müssen. Da es sich bei offenen Daten jedoch per Definition nie um personenbezogene Daten handelt, können eventuelle Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes direkt wieder fallen gelassen werden. Ein offener Datensatz kann z. B. eine Liste mit allen Aktivitäten einer Jugendfreizeiteinrichtung sein. Allerdings darf diese nicht die Namen der zuständigen Mitarbeiter*innen oder Teilnehmer*innen beinhalten. ⠀⠀ Offene Daten stehen für einen Wandel im Verhältnis zwischen Bürger*innen & Politik, Verwaltungen & Behörden. Wenn Daten staatlicherseits grundsätzlich aufbereitet & angeboten werden, können Initiativen, Organisationen oder Unternehmen diese nutzen, um etwa Missstände zu belegen oder neue Anwendungen & Dienste für die Öffentlichkeit zu entwickeln. Ein Beispiel hierfür stammt aus Berlin-Lichtenberg: Dank der Veröffentlichung ausführlicher Informationen durch den Berliner Senat auf der Plattform kleineanfragen.de, war es möglich, das Thema des Sanierungsstaus an Schulen anschaulich zu visualisieren. ⠀⠀ Damit aus Daten auch offene Daten werden, gilt es zwei wesentliche Faktoren zu beachten: ⠀⠀ Eine Lizenzierung der Daten muss die Bearbeitung & Weiterverwendung der Daten ermöglichen. Veröffentlicht beispielsweise ein Rathaus den Stadtplan unter seinem Copyright, dann lässt dies nicht zu, dass Bürger*innen diesen weiterverwenden & weiterentwickeln können. ⠀⠀ (weiter in Kommentaren ⬇️⬇️⬇️)

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Was sind #Persönlichkeitsrechte? ⠀⠀ Wir haben nach dem deutschen Grundgesetz ein Recht auf eine freie Entfaltung unserer Persönlichkeit. Eingeschränkt wird das Recht, wenn wir damit Rechte anderer verletzten. Die Persönlichkeitsrechte dienen dem Schutz der Einzelnen vor nicht ungefragt in der Öffentlichkeit dargestellt zu werden. Dazu gehören auch, welche personenbezogenen Daten erhoben, gespeichert und verwendet werden sowie das Recht am eigenen Bild. Dies besagt, dass ich selbst entscheiden kann, ob überhaupt und unter welchen Bedingungen eine andere Person ein Bild mit mir drauf veröffentlichen und verbreiten darf. Unter anderem werden durch Persönlichkeitsrechte auch geregelt, dass z.B. Beleidigungen verboten sind. ⠀⠀ Ausnahmen sind klar geregelt, wenn es um die Berichterstattung über bestimmte Ereignisse geht. Hier muss keine Zustimmung erfolgen. ⠀⠀ Und was hat das mit Beteiligung zu tun? ⠀⠀ Wir dokumentieren unsere Beteiligungsprozesse nicht selten in Foto und Video. Dafür brauchen wir die Einverständniserklärung der Beteiligten die Fotos, auf denen sie abgebildet sind auch für die Berichterstattung über das Projekt verwenden zu dürfen und damit zu veröffentlichen. Bei Jugendlichen unter 16 Jahren müssen rein rechtlich dem die Eltern zustimmen. Ich finde es aber auch ganz wichtig, die Kinder und Jugendlichen, auch wenn sie jünger als 16 Jahre sind, zusätzlich selbst entscheiden zu lassen, ob sie fotografiert und veröffentlicht werden wollen. ⠀⠀ Bei Fotos zu öffentlichen Veranstaltungen, die für die Berichterstattung der Versammlung genutzt werden, braucht es keine extra Genehmigung, so lange Gruppen von Personen abgebildet sind. So bald aber einzelne Teilnehmende bei einer Versammlung/Konzert/Konferenz fotografiert werden, braucht es eine Zustimmung dazu. ⠀⠀ Zum Bildrecht gibt es Ausnahmen. Weiter informieren könnt ihr euch unter anderem in dem MOOC von @jugendbeteiligung.de https://www.oncampus.de/jbjMOOCrecht #jbjMOOCrecht oder zum Beispiel bei klicksafe.de @klicksafe ⠀⠀ #bildrechte #rechtameigenenbild #datenschutz #personenbezogenedaten #jugendbeteiligung #jugendbeteiligungmv

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Weiterführende Links:
jbjMOOCrecht – MOOC (Massive Open Online Course) zum Thema Recht in der Jugendbeteiligung
klicksafe


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Was sind Qualitätskriterien für Beteiligung? ⠀⠀ Grundsätzliche Qualitätskriterien wurden im Rahmen des Nationalen Aktionsplans für ein kindgerechtes Deutschland 2005-2010 in einem Arbeitskreis von Expert*innen erarbeitet. Die überarbeitete und 2015 neu aufgelegte Broschüre „Qualitätsstandards für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“ enthält neben allgemeinen Qualitätskriterien auch angepasste praktische Empfehlungen für Beteiligung in Schule, Kommune sowie der Kinder- und Jugendarbeit. ⠀⠀ ℹ️ Hier die 14 wichtigsten allgemeinen Qualitätskriterien sind: ⠀⠀ ▫️1. Beteiligung ist gewollt & wird unterstützt – eine Partizipationskultur entsteht ▫️2. Beteiligung ist für alle Kinder & Jugendlichen möglich ▫️3. Die Ziele & Entscheidungen sind transparent – von Anfang an ▫️4. Es gibt Klarheit über Entscheidungsspielräume ▫️5. Die Informationen sind verständlich & die Kommunikation gleichberechtigt ▫️6. Kinder- und Jugendliche wählen für sie relevante Themen aus ▫️7. Die Methoden sind attraktiv & zielgruppenorientiert ▫️8. Es werden ausreichende Ressourcen zur Stärkung der Selbstorganisationsfähigkeit zur Verfügung gestellt ▫️9. Die Ergebnisse werden zeitnah umgesetzt ▫️10. Es werden Netzwerke für Beteiligung aufgebaut ▫️11. Due Beteiligten werden für Partizipation qualifiziert ▫️12. Partizipationsprozesse werden so gestaltet, dass sie persönlichen Zugewinn ermöglichen ▫️13. Das Engagement wird durch Anerkennung gestärkt ▫️14. Partizipation wird evaluiert & dokumentiert ⠀⠀ Spezifischeres und mit Beispielen Unterlegtes könnt ihr in der Broschüre nachlesen. ⠀⠀ ❓Was sehr ihr als größte Herausforderung um den Qualitätsstandards gerecht zu werden? ❓Fehlt euch was bei den Kriterien? ❓Für welches Qualitätskriterien müsst ihr am meisten kämpfen? ⠀⠀ #qualitätskriterien #kindgerechtesdeutschland #qualitätsstandards #partizipationskultur #jugendbeteiligung #jugendbeteiligungmv #beteiligungsnetzwerkmv #partizipation #participation #digitalejugendbeteiligung #mitbestimmen #eparticipation #youthparticipation #digitalparticipation #mecklenburgvorpommern #mvmituns #jugendbeteiligungsfond #AbisZdigitaleBeteiligung

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Was sind die Rechtlichen Grundlagen für Jugendbeteiligung? ⠀⠀ Es gibt so einige rechtliche Rahmenbedingungen für die Jugendbeteiligung. Zunächst regelt die UN-Kinderrechtskonvention viele Kinderrechte zu dem auch das Recht auf Beteiligung gehört. Das Sozialhilfegesetzbuch 8 (SGB VIII) sieht ebenfalls vor, dass Kinder und Jugendliche angemessen an Entscheidungsprozessen beteiligt werden müssen. Das Baugesetzbuch sieht auch Beteiligung vor. ⠀⠀ Einzelne Bundesländer haben in ihren Kommunalverfassung das Recht auf Beteiligung für Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen Formen festgeschrieben. Das regelt dann wie die Beteiligung vor Ort aussehen kann. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es keine Regelung auf Landesebene. Seit vielen Jahren fordern wir die Änderung der Kommunalverfassung und werden auch weiter daran arbeiten. ⠀⠀ Auf Bundesebene wird sich dafür eingesetzt, dass die Kinderrechte im Grundgesetz fest geschrieben werden. Damit wäre Beteiligung auch fester verankert. Der erste Entwurf lässt da aber noch zu wünschen übrig, wie der Deutsche Bundesjugendring gerade veröffentlichte. ⠀⠀ Auch wenn wir teilweise gute rechtliche Grundlagen haben, kann da noch nachgebessert werden. Rechtliche Rahmenbedingungen helfen dann auch und machen teilweise notwendig, dass auch Menschen weitergebildet werden (müssen) in unserem Bereich. Nur so können wir auch die Qualität steigen und halten für die Beteiligung junger Menschen. ⠀⠀ Wo seht ihr noch Nachbesserungsbedarf für die rechtlichen Rahmenbedingungen? ⠀⠀ Wer mehr zu den rechtlichen Grundlagen lernen möchte, dem sei der jbjMOOCrecht von @jugendbeteiligung.de sehr ans Herz gelegt. #jbjMOOCrecht Ihr findet ihn auf oncampus.de/jbjmoocrecht . ⠀⠀ Unterstützung für Digitale Jugendbeteiligung in MV gesucht? Melde dich gerne bei uns. Kontakt über den Link in der Bio. ⠀⠀ #DBJR #Kinderrechteinsgg #Kinderrechteinsgrundgesetz #kinderrechte #unkinderrechtskonvneon #rechtaufbeteiligung #sgb8 #jugendbeteiligung #jugendbeteiligungmv #beteiligungsnetzwerkmv #partizipation #participation #digitalejugendbeteiligung #mitbestimmen #eparticipation #youthparticipation #digitalparticipation #mecklenburgvorpommern #mvmituns

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Weiterführende Links:
jbjMOOCrecht – MOOC (Massive Open Online Course) zum Thema Recht in der Jugendbeteiligung


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Was sind die Stufen der Beteiligung? ⠀⠀ Mit Beteiligungsstufen meinen wir verschiedene Intensitätsformen von Beteiligung. Je höher die Stufe, je größer ist die Einflussnahme, Partizipation, der Beteiligten. ⠀⠀ Dabei gilt jedoch nicht grundsätzlich, je höher die Beteiligungsstufe, je besser ist der Beteiligungsprozess. Je nach Anliegen, Zielgruppe und weiteren Rahmenbedingungen sind unterschiedliche Stufen von Beteiligung angebracht. Gleichzeitig ist dies aber auch kein Freifahrtschein nur das Allernötigste zu tun. ⠀⠀ Es gibt verschiedene Modelle, die auch leicht unterschiedliche Bezeichnungen der einzelnen Stufen benutzen. ⠀⠀ ℹ️ Folgende Stufen von Beteiligung können unterschieden werden: ⠀⠀ ▫️Informieren: Zugang zu altersgerechten Informationen & eigene Ansprechpersonen haben ▫️Mitwirken: die Meinung wird abgefragt und über Ergebnisse wird altersgerecht informiert ▫️Mitbestimmen: eigenes Stimmrecht und ggf. Mitverantwortung für Teilbereiche haben ▫️Selbstbestimmung: die Entscheidungsmacht über (Teil)Bereiche oder ganze Vorhaben liegt bei Kindern und Jugendlichen ⠀⠀ ✅ Je nach Beteiligungsstufe kommen dann auch verschiedene (digitale) Methoden zum Einsatz um die Prozesse zu gestalten. ⠀⠀ ❓Welche Beteiligungsmodelle nutzt ihr in eurer Arbeit? ⠀⠀ #stufenderbeteiligung #ladderofparticipation #beteiligungsstufen #beteiligungsprozess #partizipationsprozess #jugendbeteiligung #jugendbeteiligungmv #beteiligungsnetzwerkmv #partizipation #participation #digitalejugendbeteiligung #mitbestimmen #eparticipation #youthparticipation #digitalparticipation #mecklenburgvorpommern #mvmituns #jugendbeteiligungsfond #AbisZdigitaleBeteiligung

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Was meint Transparenz für die digitale Jugendbeteiligung? In Beteiligungsprozessen ist wichtig transparent auf verschieden Ebenen zu agieren. Zum einen müssen die Möglichkeiten und Grenzen des Prozesses klar benannt werden. Worum geht es eigentlich wirklich in der Beteiligung? Was kann wirklich (mit)bestimmt werden? Welche Rahmenbedingungen stehen fest? Wer ist noch involviert? Wer entscheidet noch mit? Wer hat wirklich das letzte Wort? Zum anderen muss auch Transparent herrschen in der Umsetzung. Es sind Ideen gesammelt, abgestimmt und an die Umsetzer*innen weiter gegeben. Dann gibt es oft leider keine Kommunikation mehr. Involvierte in den Beteiligungsprozess sollten darüber informiert werden, wie die Umsetzung läuft und warum es eventuell doch noch zu Änderungen kommen könnte. In meiner Erfahrung wird leider oft nicht transparent gehandelt. Manchmal ist es Unwissenheit über die Wichtigkeit. Manchmal ist es die Einschätzung, dass für Jugendliche (und Kinder) das zur Verfügung stehende Geld zur Umsetzung oder DIN Normen oder andere technische Rahmenbedingungen uninteressant oder nicht wichtig wären. Diese Einschätzung finde ich fatal. Es ist Aufgabe der Auftraggeber*innen und Moderator*innen diese Informationen so bereit zu stellen, dass (Kinder und) Jugendliche sie verstehen. Altersgerechte Informationsaufbereitung eben. Digitale Tools zu Nutzen für die Jugendbeteiligung kann dabei helfen Informationen transparent aufzubereiten, zum Nachlesen/hören/sehen bereit zustellen und auch Kommunikation in allen Phasen zu organisieren. Habt ihr Geschichten über fehlende Transparenz in Beteiligungsprozessen und deren Auswirkungen? Dann rein damit in die Kommentare oder gerne per DM oder E-Mail. #transparenz #informationen #jugendbeteiligung #jugendbeteiligungmv #beteiligungsnetzwerkmv #partizipation #participation #digitalejugendbeteiligung #mitbestimmen #eparticipation #youthparticipation #digitalparticipation #mecklenburgvorpommern #mvmituns #jugendbeteiligungsfond #AbisZdigitaleBeteiligung

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Was meint Usability in digitalen Beteiligungsprozessen? ⠀⠀ Um Beteiligungsprozesse digital gut zu begleiten, ist es wichtig, auf die Usability, das heißt auf die #Benutzerfreundlichkeit der Tools zu achten. Dabei solltet ihr eure Zielgruppe nicht aus dem Blick verlieren. Können alle ohne große Hindernisse die vorgeschlagenen Apps nutzen? Funktionieren Internetseiten auch gut auf dem Handy und nicht nur im Browser? Ist die Darstellung für alle klar erkennbar und übersichtlich? Auch im digitalen Bereich ist die Barrierefreiheit ein Thema. Digitale Beteiligung kann mehr Menschen den Zugang zur Mitsprache- und Entscheidungsprozessen ermöglichen, da Hindernisse aus dem analogen Raum entfallen. Aber nicht alle digitalen Tools sind automatisch barrierefrei. ⠀⠀ Tipps zum Abbau von Barrieren in der Digitalen Jugendbeteiligung: ✅ Untertitel in Videos hinzufügen ✅ Einstellbare Schriftgröße, Schriftart und Kontraste ✅ Beschreibungen in Einfacher Sprache ✅ Voice-to-Text / Diktierfunktion ✅ Vorlesefunktion und Nutzbarkeit mit Screen-Readern (Sprachausgabesoftware) ✅ Fotos oder Illustrationen mit kurzen Bildbeschreibungen (Alternativer Text) ✅ Responsive Design, das auf verschiedenen Geräten gut lesbar und nutzbar ist . ℹ️ Weiterführendes: . Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG, engl. »Richtlinien für barrierefreie Webinhalte«) des World Wide Web Consortiums (W3C) bilden den internationalen Standard für die Umsetzung barrierefreier Online-Medien und digitaler Anwendungen. . https://leserlich.info ist ein Angebot des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes. ⠀⠀ #jugendbeteiligung #usability #alternativtext #jugendbeteiligungmv #beteiligungsnetzwerkmv #partizipation #participation #digitalejugendbeteiligung #mitbestimmen #eparticipation #youthparticipation #digitalparticipation #mecklenburgvorpommern #mvmituns #jugendbeteiligungsfond #abiszdigitalebeteiligung

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Weiterführende Links:

Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG, engl. »Richtlinien für barrierefreie Webinhalte«) des World Wide Web Consortiums (W3C) bilden den internationalen Standard für die Umsetzung barrierefreier Online-Medien und digitaler Anwendungen.

https://leserlich.info ist ein Angebot des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes.


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Voting – Wie kann ich Abstimmungen gestalten? ⠀⠀ Welche Themen sind Jugendlichen am Wichtigsten? Wo und wann soll das nächste Treffen stattfinden? Jugendliche sollen mitreden und entscheiden, dazu können sie ihre Stimme auch digital abgeben. Verschiedene Tools, wie zum Beispiel Tricider, Opin oder ePartool ermöglichen ein gemeinsames Einbringen und Entwickeln von Ideen. Die Teilnehmenden können mit wenigen Klicks voten, welche ihre Favoriten sind. Die Entscheidungsprozesse werden in diesen Tools dokumentiert, sodass damit weitergearbeitet werden kann. Soll es eine weniger komplexe Abstimmung sein, dann eignet sich das Tool Kahoot! Damit kann man neben Quizzen auch eine Abstimmung beispielsweise zur Meinungsbild-Abfrage erstellen. ⠀⠀ Votings können auf verschieden Arten vorgenommen werden: – die klassische Ja/Nein-Abstimmung, evt. mit Enthaltungs- oder „Wenn‘s sein muss“-Antwortmöglichkeit – Dot Voting, wobei eine bestimmte Anzahl von Punkten pro Abstimmenden auf die Auswahlmöglichkeiten verteilt wird – Range Voting, (deutsch Bewertungswahl) wobei einzelne Optionen mit Punkten aus einem vorgegebenen Intervall (bspw 1-5) bewertet wird. Die Option mit den höchsten Durchschnitt gewinnt. ⠀⠀ #abstimmen #voting #janeinjein #dotvoting #jugendbeteiligung #jugendbeteiligungmv #beteiligungsnetzwerkmv #partizipation #participation #digitalejugendbeteiligung #mitbestimmen #eparticipation #youthparticipation #digitalparticipation #mecklenburgvorpommern #mvmituns #jugendbeteiligungsfond #AbisZdigitaleBeteiligung

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Der Messenger WhatsApp und Alternativen . Um mit einzelnen oder Gruppen von Jugendlichen zu kommunizieren, bietet sich auf den ersten Blick häufig WhatsApp an, da es von vielen Jugendlichen bereits genutzt wird. Seit Mai 2018 ist WhatsApp allerdings erst für Nutzer*innen ab 16 Jahren erlaubt. Außerdem ist die Nutzung von WhatsApp in der Jugendarbeit in vielen Kommunen aus Jugend- oder Datenschutzgründen nicht gestattet. . Alternativen könnten sogenannte Kindermessenger liefern, bei denen die Erziehungsberechtigten Kontakte oder sogar einzelne Nachrichten für die Kinder freischalten. Das könnten z.B. Maily, Tocomail, Monster Messenger und VTech Kid Connect sein. . Zunehmende Verbreitung erfahren WhatsApp-Alternativen, wie beispielsweise die App Telegram, worin Nutzer*innen sich statt mit der Telefonnummer nur mit Nutzernamen finden lassen können. Aber auch hier können Gruppenchats nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt werden. Noch sicherere Alternativen sind dann z.B. Threema oder Signal . Welche Messenger oder digitalen Tools nutzt ihr zur Kommunikation mit Jugendlichen? . Mehr Infos zum Thema findet ihr auch bei www.schau-hin.info und jugendschutz.net sowie www.klicksafe.de @initiative_schau_hin @klicksafe #whatsapp #telegram #threema #whatsappalternative #jugendbeteiligung #jugendbeteiligungmv #beteiligungsnetzwerkmv #partizipation #participation #digitalejugendbeteiligung #mitbestimmen #eparticipation #youthparticipation #digitalparticipation #mecklenburgvorpommern #mvmituns #jugendbeteiligungsfond #AbisZdigitaleBeteiligung

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Weiterführende Links:
Zum Thema Datenschutz bei mobilen Messengern auf dem Medienpädagogik-Praxisblog
Beitrag von Klicksafe zu WhatsApp-Alternativen