Bilder 2004

Versand und Aktiventreffen vom 10. bis 12.01.2014

Erst die Arbeit, dann das Spiel: wieder hieß es Umschläge mit Flyern und dem neuen Kalender für das Jahr 2014 zu befühlen. Im Schluss wurde dann Merchandising gebastelt - eine überaus kreatives Wochenende.

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Mitgliederversammlung vom 24. bis 26.01.2004

in Wismar Rezept für einen dicken schmackhaften Versand: Man nehme viele Umschläge und Etiketten, eine frische Aktuell, ausreichend Flyer und obendrein noch ein paar Beilagen, packe alles in ein viel zu kleines Büro, füge sechs bis zwölf Aktive hinzu. Das ganze einige Stunden ruhen lassen, dann die Bürotür wieder öffnen. Der Versand ist fertig, wenn sie etwa ein Dutzend gelbe prall gefüllte Postkisten vorfinden. Guten Lesehunger! Hier noch einmal das ganze als praktische Videoanleitung: Versandtüten? Wie geht das? [ www.youtube.com/watch?v=iztuBdT7r0E ] Rezept für eine Mitgliederversammlung Für eine MV in MV eignen sich am besten einige Mitglieder und Aktive. Diese werden bunt gemischt. Hinzugefügt wird eine Vorstandswahl, Finanzen und Referate (Büro, Projektmanagement und wahlweise Öffentlichkeitsarbeit). Gut unterrühren und auf kleiner Flamme köcheln lassen. Damit aufhören, wenns am schönsten ist. Für die Garnierung empfehlen wir zwei Clementinen.

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Zukunfswerkstatt 10.03.2004

in Bad Sülze

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Layout-Frühling vom 19. bis 21.03.2004

in Schwerin Gestaltung beinflusst unsere Sinne und entführt den Betrachter in eine andere Welt. Schnippel-Layout, Desktop-Publishing, Scribbling, Kreativtechniken, der Goldene Schnitt - das alles gab es zum Frühlingsanfang in Schwerin. „Hol mal 'ne Tüte Rasterpunkte“ Ein alter Meisterspruch aus Lehrzeiten, der bei jeder Führung durch ein Druckhaus fallen muss (denn wahrscheinlich rannte auch jeder Lehrling nach dieser Tüte). In Schwerin kalauerte ein Mitarbeiter der Druckvorstufe bei cw Obotritendruck, wo alle 16 Teilnehmer am Sonnabend Vormittag die Entstehung von Drucksachen von der Repro bis zum fertigen Bogen aus der Presse verfolgten. Mit fünf engagierten Druckereimitarbeitern und natürlich dem ganz typischen Geruch von Druckerschwärze. An den denkt zugegebenermaßen niemand, wenn über Typografie, Farbenlehre, Form als Gestaltungselement und Satzspiegel referiert wird. „Erst werden die Seiten ausgeschossen und dann wird ein Film pro Druckfarbe belichtet“ – auch nach dem Theorieblock am Freitagabend mit Stoff bis um ein Uhr nachts prasselte es weiter Fachbegriffe. Pause und mal nach Schwerins Schloss gucken und irgendwas mit Kartoffeln essen. In der Hochschule für Grafik und Design schufen wir dann künstlich, was an diesem Wochenendseminar sonst nicht passierte: Gruppen. Mit der erfahrenen Schweriner Grafikerin Daniele Regge versammelten sich die einen zum Satz-Workshop mit QuarkXPress am Macintosh, während im PC-Pool Hermann Radeloff die Funktionen der Bildbearbeitungssoftware Adobe Photoshop erklärte und testen ließ. Crashkurse im wahrsten Sinne, denn bereits nach 150 Minuten tauschten die Teilnehmer ihre Workshops. Wer anschließend schlafen wollte, den hinderte das große weiße Blatt auf dem Fußboden in der Jugendherberge. Hier kamen Kreativmethoden aufs Tapet, die helfen können, den Einstieg in ein Gestaltungsthema zu finden. Nach Synektik, Morphologischem Kasten und dem Klassiker Mindmapping wurde ein Spieleabend eingeläutet. Abgehärtet war derjenige, der nach dem Improvisationstheater immer noch bei der Seminargruppe war. Der Sonntag war einem Exkurs Drucktechniken (es gibt noch weit mehr als nur Offset), der Seminarauswertung und der Formulierung einer Gestaltungsaufgabe für Zuhause gewidmet, denn wir bleiben in Kontakt. Und das Ergebnis dieser wird ohne Frage etwas ganz Schickes. [hcr]

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Open Space - Schüler voll versammlt am Erasmus-Gymnasium am 03. und 04.06.2004

In Rostock

„Eine ganz wertvolle Sache“
970 Schüler beim Open Space in Rostock

Rostock an einem frühen Junimorgen 2004. Die Schülerinnen und Schüler des Erasmus-Gymnasiums Rostock schlendern langsam auf ihren Schulhof. Wirkliche Eile ist nicht angesagt – statt Mathe, Geographie oder Englisch steht heute etwas ganz anderes auf dem Stundenplan: Open Space, jene Beteiligungsmethode, bei der die Teilnehmer selbst Themen und Probleme auswählen und diese ganz unabhängig von starren Zeitstrukturen oder methodischen Zwängen bearbeiten. „Das ganze lässt sich wohl am besten als organisiertes Chaos beschreiben“, schmunzelt Uta Klotz, die Sozialarbeiterin der Schule. Scheinbar orientierungslos wuseln fast 1000 Schüler in den Fluren umher und doch hat das Durcheinander System. Draußen an der Schulhauswand ist die Zeit- und Raumtafel aufgebaut. Auf die vielen bunten Zettel haben die Schüler ihr persönliches Anliegen geschrieben und laden ihre Mitschüler ein, in Workshops darüber zu diskutieren. „Integration von körperlich Behinderten“, „Nikotinfreie Schule“ oder „Neugestaltung des Schulhofs“ steht da beispielsweise. Aber auch (Zwischen)Menschliches kommt nicht zu kurz: Was Liebe und Freiheit ist, fragen sich die Jugendlichen und auch, wie sie schlecht gelaunten Lehrern gegenüber treten. Mitmachen kann jeder, der Interesse hat, im Workshop bleiben, so lange er will. Danach geht es weiter zum nächsten Workshop oder zum Buffet, wo man sich mit Wassermelone und Kuchen stärken kann.

Ohne Eigeninitiative geht es nicht Ulrike Gisbier ist Moderatorin für Jugendbeteiligung beim Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern. In Rostock moderiert sie zusammen mit drei Kollegen das Open Space und hat Respekt vor der großen Teilnehmerzahl: „So ein großes Open Space hat es hier wirklich noch nicht gegeben. Wir betreten aufregendes Neuland im Bereich der Jugendbeteiligung!“ Bedenken, dass es schief gehen könnte, hat sie keine: „Entscheidend für den Erfolg ist die Eigeninitiative der Teilnehmenden. Ich brenne für ein Thema, ich will dieses Projekt verwirklichen und ich übernehme auch Verantwortung dafür, wie es läuft – diese Idee wollen wir den jungen Leuten vermitteln und sie zu eigenverantwortlichem Handeln motivieren.“
Eike-Christian und seine Freunde sind schon Feuer und Flamme. Die Sechstklässler wollen endlich richtig Fußball in der Schule spielen können. „Es ist zwar erlaubt auf dem Schulhof zu kicken, aber die Lehrer meckern trotzdem. Deswegen wollen wir jetzt unseren alten Sportplatz wieder auf Vordermann bringen“, erzählt der 12jährige. Die Idee schlägt ein wie eine Bombe. Flugs wird ein Unterschriftenplakat gestaltet, Baseballkappen kreisen, um schon mal ein bisschen Kleingeld einzunehmen. Am Ende haben die Youngsters 12,41 Euro Spendengelder zusammen, natürlich ein Klacks im Vergleich zu den realen Kosten. Doch die Motivation ist ungebrochen und ohnehin haben sie längst erkannt, wie man ans Ziel kommt: „Wir müssen unsere Beziehungen spielen lassen!“ In den anderen Workshops gründet sich derweil eine Politik-AG, wird ein Schulmaskottchen entworfen und darüber diskutiert, ob mann im Musikunterricht nicht lieber rappen, statt singen dürfe.

Die Ergebnisse nicht aus den Augen verlieren

„Diese zwei Tage sind eine ganz wertvolle Sache für unsere Schule“, ist sich Schulleiterin Dr. Angela Schulz sicher. „Selbst neue Ideen für den Schulalltag zu entwickeln schafft nicht nur eine großartige Identifikation mit der Schule, sondern beflügelt auch zur Weiterarbeit.“ Ihr Kollege Bert Schröder ist weniger optimistisch: „Es sind doch immer die selben wirklich aktiv.“ Die Ergebnisse werden zunächst vom Schülerrat und der Schulprofilierungsgruppe aufgenommen und weiterverfolgt, „spätestens mit Beginn des nächsten Schuljahres“.

Stolze 135 Workshops führten die Schüler während der zwei Tage in Eigenregie durch. Schüler unterschiedlichster Klassenstufen diskutierten und planten, stritten und lachten zusammen. Herausgekommen ist ein 150 Seiten starker Ideenkatalog. Kein Wunder, dass so manch ein Schüler zum Schluss augenzwinkernd forderte: „Mindestens ein lehrerfreier Unterrichtstag pro Woche – Wir kriegen das hier ja auch selbst hin!“
[lb]

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Hörspiel-Seminar vom 14. bis 16.05.2004

in Neubrandenburg Köstliche Leckerbissen für die Ohrläppchen Wie es lief: Hörspielseminar 14.-16. Mai 2004 [cb] Ein Krimi, eine obszöne Komik, ein U-Bahnerlebnis, eine feige Selbstmörderin und ein Gedicht. Im offenen Kanal Neubrandenburg mieteten wir uns ein Wochenende lang ein, um Hörstücke zu produzieren. Unter professioneller Anleitung eines Hörspielmachers und eines Radiojournalisten wurden die fünf kleinen Geschichten vertont und kritisch beurteilt. Unsere Teilis lernten den Spannungsaufbau, die Bedienung von Audiotechnik und den sinnvollen Einsatz von Beispielen aus einer riesigen Geräuschbibliothek. Am 01.06. 2004 ab etwa 20 Uhr könnt ihr die Geschichten via Livestream bei [ www.nb-radiotreff.de ] hören. Wir versprechen Euch: Ihr werdet beeindruckt sein, was man an einem Wochenende schaffen kann. Gemessen an der kurzen Produktionszeit sind die Werke von beachtlicher Qualität. Auf unserem Youtube-Kanal kannst du die Stücke nachhören: Augen in der Großstadt: [ www.youtube.com/watch?v=1gE5CaWC4J0 ] Das kleinere Übel: [ www.youtube.com/watch?v=x4TD8tHQuWE ] Das obszöne Heft: [ www.youtube.com/watch?v=20asdy9i4yg ] Der Anruf: [ www.youtube.com/watch?v=zdGlSNQyD7c ] Schönhauser Allee: [ www.youtube.com/watch?v=aaBcUY7OvGM ]

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Ehrenamtswochenende vom 17. bis 19.10.2004

in Güstrow Schabernack

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Jugendmedientage 2004 vom 22. bis 24.10.2004

In München
Die Jugendmedientage 2004 waren eine bundesweite Veranstaltung, organisiert durch unseren Bundesverband Jugendpresse Deutschland [ www.jugendpresse.de ]. Da an diesem Wochenende aber viele Teilnehmer und Aktive aus Mecklenburg-Vorpommern dabei waren und tatkräftig mitgemischt haben, ist es uns diese Erwähnung wert. Nähere Informartionen findest Du unter [ www.jugendmedientage.de ]. Die Bilder haben wir von Sascha Dangschat aus der Jungen Presse Hamburg [ www.jphh.de ] zur Verfügung gestellt bekommen. Weitere Fotos unter [ www.onetaste.de/index.php?show=gallery&id=1271&page=1 ] oder auch unter [ www.deadfalkon.de/index.php?cat=pics&id=1507 ] .

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Radiojournalismus: Dein erster Wellengang vom 29.bis 31.10.2004

In Rostock bei LOHRO Hallo Du da, im Radio Lange nicht gemacht - ein Radioseminar. Kam gut an. Den Teilnehmenden hat's gefallen. Den Referenten auch. Was hast Du verpasst? Magazinplanung am Beispiel „Late Night“ von Anke Engelke vs. Harald Schmidt (Das Fernsehen musste mal wieder für das Radio Pate stehen). Moderation und Interviewtechnik. Tipps zu Betonung, Atmung, Lockerung von Gesichtsmuskeln. Fachfrauliche Kritiken einer Journalistin. Prominete Mitschnitte von Radiobeiträgen. So z.B. den Klassiker auf Radioseminaren „Ich bin kein Opfer einer Kampagne“- Frank Capellan, 2001 für Deutschlandfunk im Gespräch mit Kurt Biedenkopf, dem damaligen Noch-Ministerpräsident von Sachsen. Und ein Referat über Medienrecht. Wir meinen: Da haben wir wohl ordentlich ins Radiogeschäft investiert. Und wenn ihr Lust habt, dann kann man das auch mal wieder machen. Mailt einfach an timm[at]reingard.de. Die Beiträge werden nachträglich gesichert und den Teilnehmenden per Post zugesandt. Wir danken der Flexibilität von Frau Kollipost, unserer Ansprechpartnerin beim Kooperationspartner Arbeit und Leben e.V. in Schwerin. Sie hat das Seminar erst möglich gemacht. [cb]

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Rhetorik-Seminar vom 05. bis 07.11.2004

In Burg Stargard
"Na, der hat gut reden." Alle Geheimnisse um Eloquenz, Artikulation, Gestik und Mimik werden gelüftet und am Ende ist jeder ein Gott hinter dem Pult. Um Ideen durchzusetzen, müssen junge Menschen redegewandt sein und präsentieren können. Andere zu überzeugen und Leitungskompetenzen zu erarbeiten heißt Strategien entwickeln und Rhetorik zu üben.

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LaKlaTa vom 10. bis 12.12.2004

in Warnemünde Alte Hasen und junges Gemüse. Hier schlägt das Herz des JMMV

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