Bilder 2003

Grundlagen Schülerzeitung I vom 21.02.2003 bis 23.02.2003

In Bad Doberan

Büffeln auch am Wochenende.
Schülerzeitungsseminar im Friderico-Francisceum

Am Sonntag den 23. Februar ging der erste Teil eines Grundlagenseminars für Schülerzeitungsredakteure zu Ende. Schüler des Gymnasiums Friderico-Francisceum und Interessierte aus Nordwestmecklenburg eigneten sich Wissen in Sachen Redaktionsaufbau, Recherche und Stilformen an. Die Jugendlichen arbeiteten meistens im Team.

Der Jugendmedienverband und die Friedrich-Ebert-Stiftung forderten als Veranstalter von den Jugendlichen Aufmerksamkeit und Kreativität. Bei der Eröffnung der Fotoausstellung „Venty - Ich mach auf groß“ des Künstlers C. Möller in Ludwigslust sammelten sie Eindrücke für einen Zeitungsartikel. Dort wurden auch Einsatzmöglichkeiten für Fotos in der Presse verdeutlicht.

Trotz Verzicht auf Schlaf galt auch bei dieser Weiterbildung: Engagement muss Spaß machen.

In dem neuen Schulgebäude ergaben sich hervorragende Arbeitsbedingzungen. Dazu Katrin Kroll, Vorstandsmitglied im JMMV und Mit-Organisatorin des Seminars: „Die Zusammenarbeit mit Herrn Levetzow gestaltete sich hervorragend. Er räumte alle Schwierigkeiten aus dem Weg. Ich wünsche mir viel mehr solcher aufgeschlossenen Schulleiter und hoffe, dass sich die Schulen in MV verstärkt der Jugendverbandsarbeit öffnen. Beide Seiten profitieren davon.“

[Pressemitteilung erschienen im Regionalteil der Ostseezeitung am 25.02.2003]

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Grundlagen Schülerzeitung II vom 07. bis 09.03.2003

in Rostock

So war's: Das Grundlagenseminar für Schülerzeitungsredakteure vom 07. – 09.03.2003 in Rostock mit den Schwerpunkten Live-Interview und Layout
Wie bei einer echten Redaktion ging es zu beim zweiten und letzten Teil des Grundlagenseminars für Schülerzeitungsredakteure. Die SchülerzeitungsmacherInnen verteilten die anfallenden Tätigkeiten nach Zeitungsbereichen, wie Redaktion und Layout.

Dieses Team aus Bad Doberan und Schönberg stellte in fleißiger Nachtarbeit eine 40seitige Zeitung zusammen. Schülerzeitungsredakteur Erik Jalovy aus Rostock merkt an: "Mit dem Heft haben wir ein Nachschlagewerk zur Hand, dass sämtliche journalistischen Stilformen erklärt." Aber nicht nur das. Da die Seminarteilnehmer sich auch selbständig auf die Suche nach interessanten Themen begeben haben, finden sie abgedruckt eigene Interviews und Umfragen wieder. Inhalte waren frei gewählte Fragestellungen wie "Wissen sie was heute für ein Tag ist? (nämlich Frauentag)" oder "Was ist das Thema der Woche?". Dies war eine Möglichkeit für die Schülerzeitungsredakteure Journalismus live in der Rostocker Innenstadt zu erleben. Eine Fotolovestory als Anbetung von Döner-Fleisch ist ein würziges Nebenprodukt. Aufbereitet ist die Zeitung durch eine ansprechende Kombination aus Digital- und Klebelayout sowie viele Fotos. Tipps gaben wir auch in der Benutzung von Profi-Bildbearbeitungsprogrammen, damit man Bilder für die Zeitung besser anpassen kann.

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Trickfilmseminar vom 14. bis 16.03.2003

in Rostock

Zimmer beziehen auf dem Schiff, Abendessen und gleich an die Arbeit. 10 Minuten bis zur Medienwerkstatt, dem Ort an dem vom 14.-16.03.03 Unglaubliches passierte.

Flugzeuge stürzen in Hochhäuser, undankbare fleischfressende Pflanzen verdauen ihre Gönner, Engel drehen Pirouetten.

15 Teilnehmer zählte die Liste. Sie lernten die Technik kennen, machten erste Zeichnungen. Die Metamorphose einer Tasse. Die ersten fertigen Bilder flackern über den Bildschirm und machen Mut größeres anzugehen. Derek erklärte die Grundlagen seines Studiums der Animation an der Filmhochschule Ludwigsburg. Sehr hilfreich und wahrscheinlich auch mitbestimmend für die qualitativ hochwertigen Werke, die zum Ende entstanden.

Noch ein paar Kurzfilme und die meisten zog es zurück zum Schiff in die Betten. Der Samstag ist schnell erzählt. Es fing ruhig an mit Aufstehen und Frühstück. Wer sich um 10.00 an seinen Arbeitsplatz saß, stand mit kurzer Unterbrechung zum Mittagessen bis zum Abend nicht mehr auf.

Nicht, wie jetzt irrtümlich vermutet werden könnte, weil böse Teamer ihre Teilnehmer in Schach halten und sie zu Höchstleitungen quälen. Es ist faszinierend wie sich die einzelnen Zeichnungen auf dem Bildschirm zu einer zusammenhängenden Geschichte formen. Die Motivation war riesig. Verschiedenste Trickfilme liefen nebenbei im Nebenraum im Videorekorder. Wer es geschafft hatte, den Stift aus der Hand zu reißen, konnte sich dort zur Abwechslung auf einer Couch niederlassen und dem Fernseher ein paar Inspirationen zu entnehmen. Und so vergingt der Samstag. Vor dem Abendbrot noch ein Besuch des Landeswettbewerbs und danach...man kann es ahnen...

Der Sonntag gab den Filmen den letzten Schliff. Die Nachvertonung ist noch im Gange. Doch in den nächsten Tagen sollen hier die Filme zu sehen sein - einfach nochmal vorbeischauen!

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Landesklausurtagung I  vom 22. bis 23.03.2003

in Rostock

Zettel raus. Name, Klasse, Datum? - so hört sich der Titel der JMMV-Kreativ-Wochenenden an, der aber lediglich meint, dass zurückgezogen Ideen gebacken werden. Der Tagung erster Teil ist geschafft und lockte Aktive und den Vorstand in Plenum Mitte März in das Rostocker Büro.

Seminare wurden ausgewertet, die kommenden Veranstaltungen mit Inhalten gefüllt, administrative Aufgaben erörtert und verteilt, Referate neu sortiert. Ergebnis ist ein Veranstaltungskalender, der nahezu lückenlos Spiegel unserer Planung ist. Doch der dicke Kalender beweist auch, dass noch nicht alles in Sack und Tüten ist.

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JUFO - Mobil / Bernitt am 24.04.2003

in Bernitt

JUFO mobil Bernitt
.. am 24.4. 2003 war richtig gut. Rund 25 SchülerInnen der 9. und 10. Klassen der hiesigen Realschule, ein Geschichtslehrer, als Ehrenamtliche Jule und Tweety und die Moderatoren Claudia, Lübzy, Manja und Ulrike fanden sich zum tête a tête mit leider nur zwei der 6 geladenen PolitikerInnen.

In drei Arbeitsrunden moderierten Claudia, Manja und Ulrike die Kleingruppen zum Was und Wie der Kommunalpolitik. Ergebnisse sind ein gewachsenes Verständnis für die oft nur unter privatem Verzicht mögliche ehrenamtliche Arbeit der Ortsvorsteher (Bürgermeister), Interesse der Erwachsenen für die Jugendlichen, konkrete Absprachen in Kurzen Trechow, gemeinsame kreierte Bilder der idealen Politik vor Ort.

In Bernitt sind die Schüler durch Metaplantechnik geschult und im Schlichten erfahren. Diese Vorgeschichte und die gute Vorbereitung hat die Veranstaltung so ? in dieser Tiefe und mit dieser Konzentration erst möglich gemacht.

JUFOs kann man buchen!

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Umweltbildungstag auf der IGA 2003 am 09.05.2003

In Rostock
Eintritt frei für Jugendmedienmacher - 09. Mai - Umweltbildungstag auf der IGA2003 in Rostock
[cb] Ein arabisches Emirat grüßt mit einer großen halbierten Glaspyramide. Inder verscheuern Schmuck und Taschen. Wunderschöne Grabsteine. Herr Graupe erzählt wie ein Wasserfall von der Bedeutung der Bienen. Ulrich Söffker enthüllt die Geheimnisse der IGA: In den ersten 14 Tagen 100.000 Besucher. Der ganze Kram hat 100 Millionen Euro gekostet. Ein schicker Garten, der auch noch bis 2005 für Olympia in aller Welt Eindruck schinden wird.

Interessante Feststellungen sind für uns, dass sich auf der IGA auch Schulpraktikas der 9. und 10. Klasse absolvieren lassen - bei dem breiten Angebot sollte man aber schon wissen, was man genau machen will. Ansprechpartner ist u. a. das IGA-Umweltbildungszentrum (0381-1288510). Jugendpresseausweisinhaber haben es doppelt gut. Sie können sich bei der IGA akkreditieren lassen und die Ausstellung kostenlos besuchen: Einfach bei der IGA-Pressestelle (0381-1283415) anrufen und vormerken lassen oder beim Info-Center am Eingang Hamburger Tor den Jugend-Presseausweis vorzeigen und schon gehts rein. Auch hier gilt: Der Presseausweis ist keine spaßige Eintrittskarte sondern eine Unterstützung journalistischer Arbeit.

Natürlich gab es noch andere interessante Dinge. Am Umweltbildungstag für Jugendmedienmacher führten uns Ulrich (BUND) und Nicole (Koordinationsbüro Umweltbildung) über das IGA-Gelände. Wie werden Bananen auf den Transport vorbereitet? Wie stellt man einen Lehmbackofen her? Nach der Führung war alles klar. Daran schloss sich ein Pressegespräch an. Dr. Susanne Eich (Koordinationsbüro Umweltbildung) und Ulrich standen Rede und Antwort, wenn es hieß: Wie wird das Gelände ab dem Herbst genutzt? Wieviele Leute sind auf der IGA tatsächlich fest angestellt? Teilnehmerin Antje Völker von der Schülerzeitung Stichling aus Bad Doberan war zufrieden: "Ein sehr sonniger Tag mit kompetenten kreativen Leuten. Nur Bedauerlich, dass der IGA-Geschäftsührer Herr Fax wegen einer ausländischen Delegation seine Teilnahme am Pressegespräch abgesagt hat."

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FilmAb! vom 04. bis 11.05.2003

in Schwerin

Ein Schwanensee voll Teilnehmer, zwei Layouter und drei Teamer - das war die Redaktion der filmAb! in diesem Jahr. Stets vor Ort und immer zur Stelle waren wir! Denn wer nur zwei Stockwerke über dem Festival-Büro wohnt und innerhalb von zwei Minuten vom Bett in den Kinosaal spurten kann, der ist so nah dran, dass kein Ereignis verschlafen wird.

Aber es begann alles ganz ruhig und entspannt: Samstag und Sonntag drehte sich nämlich noch alles um die graue Theorie. Wir fragten uns: "Welche Stilformen gibt es? Kann man sie genau voneinander abgrenzen? Und wie genau schreibt man eigentlich eine Filmrezension?" Danach ging es an die praktische Umsetzung: Damit jeder weiß, wer wir neun filmAb!-ler sind, interviewten wir uns gegenseitig, nachzulesen unter [ www.filmab.jmmv.de ].

Bis Dienstagnacht wurde es dann immer stressiger. Nun hieß es: Jeden Tag eine Zeitung! Am Mittwoch wurde mit der um zwei Stunden verspäteten Erstausgabe der Startschuss gegeben - das FilmKunstFest begann und der Schwan schwamm! Auf den vier Titelblättern der filmAb! könnt ihr ihn sehen - wie er vor dem Capitol startet, uns zum Interview begleitet, die Schließung der Dr.K. kritisch beäugt und letztlich ins FilmKunstFest-Büro zurückkehrt. Von Tag zu Tag waren wir früher in der Druckerei - am Samstag sogar pünktlich! Das zeigt, dass sich in dieser Woche aus Leuten, die sich vorher nicht kannten, ein produktives Team entwickelt hat - auch ein kreatives und kompetentes, wie das Lob des Festivalleiters bestätigte: "Das ist ein guter Jahrgang!"

Mit viiiielen Filmen, wenig Schlaf, viel Stress, Schokoknoblauchsoße, angetäuschten Fensterstürzen, aber leider ohne Mario-Adorf-Interview haben wir das FilmKunstFest aus unserer Sicht betrachtet - und dabei viel Spaß gehabt!

Alle erschienen Ausgaben der filmAb!, auch aus den vergangenen Jahren, sind als PDF online unter [ www.filmab.jmmv.de ] erreichbar.

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Landesklausurtagung II vom 16. bis 18.05.2003

in Warnemünde

...an der Qualität rumspielen!

Mit ein paar kleinen flinken Bällen sorgten Nadine und Jörg dafür, dass wir spielerisch und lachend nicht mehr aus der Übung kommen. Die Rostocker Spielepädagogen bescherten uns und damit euch neue Kennenlern-, Namens- und Aktionsspiele. Auf dem nächsten Seminar seht ihr, dass es was es gebracht hat!

Antje vom Landesjugendring schickte uns am Sonnabend in die Arbeit. Wir diskutierten uns gemeinsam in ungeahnte Geistesebenen der Aufgabenbereiche (Referate) unter den Aktiven im Verband und verteilten eifrig Zuständigkeiten. Manchmal muss man aber auch feststellen, dass ein wichtiger Posten im Moment ruhen muss, weil es an Helfern mangelt. Aber mit den Presseausweisen wird es ab dem Sommer besser laufen, weil wir jemanden gefunden haben, der diesen Bereich verwalten wird, und zwar nur diesen Bereich.

Der Sonntag galt der aktuellen Arbeit. Wie gehen wir damit um, wenn wir mal jemanden auf einem Seminar mit Drogen erwischen? Was machen wir, wenn jüngere Teilis nur das Pimpern im Kopf haben? Geklärt wurden auch offene Fragen zum Presserecht, der Organisationsstand einzelner Veranstaltungen in 2003 und ein Termin für die Jahresplanung 2004.

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Jugendmediencamp  vom 24. bis 27.05.1996

in Kratzeburg Zum zweiten Camp unter freien Himmel hatten die Organisatoren einen neuen Platz gesucht: Kratzeburg. Noch hoffte man, daß das JMC jedes Jahr woanders stattfinden kann. Nach dem Wald von Blankenförde standen die Zelte nun auf einer großen Wiese - die auch noch die weit größeren Camps der nächsten Jahre aufnehmen sollte. Infos zum JMC unter [ www.jugendmediencamp.de ]

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Jugendmediencamp vom 06. bis 10.06.2003

in Kratzeburg
10. JMC - 9 Jahre JMC

"Nicht als 10. sondern als das 'Camp der Verbote' wird es in die Geschichte eingehen." witzelten einige Teilnehmer, die auch die anderen Camps kannten. Viele waren sie nicht, denn eine neue jüngere Generation bevölkerte den Wiesenhügel in Kratzeburg. Die Sonne brannte drei Tage lang und Waldbrandstufe 4+ verhinderte das erzählfreudige Laberfeuer. Manch ein Workshopteili war mehr im Wasser, als im Zelt. Geraucht werden durfte nur an einem Minigrill, der dort seinen Platz fand, wo früher mal das Lagerfeuer Schuhsohlen brutzelte. Es gab keine Zwischenfälle mit Drogen und die Organisatioren sind guter Dinge nicht irgendwelche Vaterschaften für Kinder ihrer 200 Gäste übernehmen zu müssen.

Entgegen aller Vorurteile die "man" gegenüber Jugendlichen äußert, fanden die das auch ok. Um so beeindruckender war der Regentanz am Sonntag. Irgendwann mußte es ja doch mal regnen. Unsicher ist, ob die 100 Leute, die in den Regengüssen zu Trommelklängen tanzten, den Regen feierten und damit die wohltuende Abkühlung, ob es ein Befreiungsritus von Regeln war oder ein gemeinschaftliches Streben nach wohlig schulbefreiender Lungenentzündung.

Ein herzlich amüsanters Kulturprogramm mit Klarinetten-Ska, Kino-Nacht und Spontan-Kabarett sorgte für einen Laberfeuerersatz in den ersten Tagen. Die einzelnen Workshops brachten eine Mammutpräsentation von 4h zusammen und es ist schon toll, zu sehen, was für Fähigkeiten und Talente in manch einem schlummern.

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Versand vom 20. bis 21.06.2003

in Rostock

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Sommerfest vom 18. bis 19.07.2003

in Glashagen bei Stralsund

Mit JMMV erlebst du die Welt

Junge Medienmacher zum Sommerfest geladen

Glashagen / Güstrow · Genau ein Jahr ließ es auf sich warten. Am vergangenen Freitag ist es endlich so weit: Das ersehnte Sommerfest des Jugendmedienverband Mecklenburg - Vorpommern (JMMV) beginnt am Spätnachmittag. Nach und nach treffen all die netten und gutgelaunten Vereinsmitglieder im alten Gutshaus in Glashagen bei Stralsund ein.

Das Sommerfest ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil des Vereins, um so auch in der Freizeit, neben der Komminikation via Internet, die Möglichkeit zu bieten, miteinander gemeinsam etwas zu unternehmen.

Für die nächsten 24 Stunden steht allerhand auf dem Programm: Eine selbst einstudierte Feuerspucker-Show, Lagerfeuer, ein Besuch des Meereskundemuseum in Stralsund und baden.
Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden.

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Online-Journalismus-Seminar vom 25. bis 27.07.2003

in Teterow

Dieses war das Vorbereitungsseminar für die Online-Redaktion bei Prora. Nicht nur die Stilformen haben wir nochmals vertieft, sondern uns auch über die Struktur der Internetseite verständigt und uns den Termin- und Eventplan von Prora03 genau angeschaut.

Verfolgt doch einfach unsere Arbeit live vom 22.08.03 bis zum 24.08.03 unter [ www.live.prora03.de ].

Nähere Infos unter:
[ www.jmmv.de/anzeigen.php?rubrik=termine&id=171 ]

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Jugendmediencamp Nachtreffen 2003 vom 16. bis 17.08.2003

in Kratzeburg

Was war gut? Was muss besser werden? - diese Fragen schwirrten zusammen mit reichlich Wespen in der Kratzeburger Luft.

Mit viel Technik und 250 Jugendlichen in die Pampa - das JMC zu Pfingsten ist ein Camp der Superlative. Und niemals ist es gleich. Jedes Jahr bietet neue Erfahrungen für Teilnehmer und Organisatoren - ausreichend Gesprächsstoff für ein Nachtreffen. So fand sich (natürlich mit reichlich Verspätung) wieder ein lustiges Völkchen von Teilis, Teamern, Orgs, Alt-Orgs und Bald-Orgs zusammen.

Klar, dass diese das letzte Ferienwochenende nicht nur zum Auswerten nutzten. Die Wassertemperatur wurde getestet (sogar mehrmals), Nahrungszubereitung über offener Flamme gemeistert, Geschichten erzählt und das Übernachten auf kleinstem Raum erprobt. So ein Mini-Überlebenstraining begeistert und macht Lust auf mehr JMC - im nächsten Jahr.

Mehr Infos zum Jugendmediencamp [ www.jugendmediencamp.de ]

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Widerstand braucht Phantasie am 23.08.2003

In Prora
Widerstand braucht Phantasie

Eine Debatte über Unsinn und Notwendigkeit von zivilem ungehorsam

"Lohnt es sich?, fragte der kopf. Nein, aber es tut gut, sagte das herz."

Mit der Talkrunde wollen wir über diese Kenntnis hinaus zum Thema demokratische Grundrechte diskutieren. Ist unsere Gesellschaft wirklich so demokratisch, wie sie es von sich behauptet? Schöpfen wir eigentlich all unsere Möglichkeiten aus? Wann müssen wir unseren Überzeugungen folgen und vielleicht trotzdem die Grenzen der bestehenden Gesetze überschreiten? Die jugendlichen Gäste haben trotz ihrer jungen Jahre schon einiges an Herausragendem geleistet. Mit ihnen wollen wir über die Mechanismen sprechen, die sie zum Handeln veranlasst haben.

Mit dabei:
Nico Jost, jetzt 18 Jahre, eigener Verlag, Sektenxperte und Verfolgter Rene Gögge?...junger grüner Politiker von der Insel Rügen, Lan Böhm, jmmv, Einsatz für Schülerzeitungen, 1 Jahr Vietnam

angefragt: Greenpeace, solid, Krätzä, Servicestelle Jugendbeteiligung, Antifa, Bundjugend

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Prora 03 vom 22. bis 24.08.2003

in Prora auf Rügen
1 Ruine, 15.000 Jugendliche, 3 Tage, 1 Server, 15 Redakteure und 56 Artikel - Prora extrem.

"Wer, wenn nicht die Online-Redaktion?" sollte es allen zeigen. Zeigen, was so passiert, wenn Mecklenburg-Vorpommern zu einem Mega-Event einlädt. Die großen und die kleinen Geschichten des Wochenendes warteten nur daruf von uns erzählt zu werden.

live.prora03.de - unser Online-Magazin berichtete aus Prora für alle, die zu Hause an ihren Monitoren auf Nachricht warteten. Mit im Pressezentrum errichteten wir unsere Basis. Einem Wirrwar aus Laptops, Kameras und Kabeln bestimmte für drei Tage wo es lang gehen sollte. Serverausfall hin oder her - wir ließen uns nicht entmutigen und recherchierten, fotografierten und schrieben so gut und so viel wir konnten. Die Kaffeemaschine unterstütze uns mit viel Koffein und machte so den Schlafmangel etwas erträglicher.

Die Mühe hat sich gelohnt. Das große, unüberschaubare Event - wir haben es es gebändigt! In über 50 Artikeln und unzähligen Bildern kann jeder ein Stücken Prora03 für sich entdecken:
[ www.prora03.jmmv.de ]

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Kreatives Schreiben vom 12. bis 14.09.2003

in Burg Stargard

Sehr viel Sehnsucht, Feingeist für Gesellschaftliches, hin und wieder mal ein Selbstmord. Die (vor allem weiblichen) Teilnehmer überraschten mit ihren Texten in jeder Hinsicht. Wir waren erstaunt, wie man so viel Phantasie in so viel Disziplin stecken kann (frühes Aufstehen, pünktlich die Programmpunkte abschließen).

Es gehört schon viel Mut dazu, so persönliche Texte das erste mal der Öffentlichkeit zu präsentieren.

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Fernsehjournalismusvom 30.10. bis 02.11.2003

in Wismar
Fernsehen ist Leitkultur

Das bedeutendste Medium der Neuzeit, vergisst man die großen Werbeplakate und die BILD. Fernsehen ist längst kein Handwerk der Dachbodenkammer mehr. Die Tagesschau läuft schon im Radio. Um Schauspieler wird mehr Wind gemacht, als um Windkraftwerke. Fernsehende fliehen in Filme, weil sie die Wirklichkeit nicht ertragen. TV ist das Werkzeug zur Massenbeeinflussung, weil man es vergleichsweise am einfachsten konsumieren kann: Einfach anschalten.

Bis ein Nachrichtenmagazin steht, vergehen viele Stunden. Mehrere Leute teilen die anfallenden Arbeiten untereinander auf. Von außen macht das Durcheinander der Kameraleute, Regisseure, und Moderatoren Eindruck. Wir verschaffen dir einen Überblick, über das, was dort passiert. Das lange Wochenendseminar wird inhaltlich betreut von Heiko Kreft, einem freien Autor, der u.a. Beiträge für das Satiremagazin "extra 3" produziert.

Auf dem Seminar Fernsehjournalismus in Wismar werden Grundkenntnisse vermittelt. Du triffst auf 15 "Kollegen", die wahrscheinlich noch genauso wenig wie Du über das Thema wissen. Ihr plant eine Sendung, recherchiert die Inhalte, konzeptioniert die Beiträge, organisiert den Dreh und Interviews, schneidet und textet die Clips. Mach dich medienkompetent!

Du warst schon mal journalistisch tätig? Bring die von dir produzierten Arbeiten mit (egal ob Print, TV, Radio, Internet).

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HTML- & PHP-Seminar vom 07. bis 09.11.2003

in Güstrow

Dynamisch ist besser

Statische Internetseiten kann heute jeder programmieren. Das Problem ist dabei aber immer wieder, dass Aktualisierungen und Änderungen sehr mühselig eingearbeitet sind. Daher gibt es seit 1994 PHP als Scriptsprache um dynamische Internetseiten zu erstellen. Zusammen mit MySQL als Datenbankanfragesprache bilden sie ein leistungsfähiges Team, welches auch in vielen professionellen Bereichen eingesetzt wird.

Gerade für junge Redaktionen wird es immer schwieriger den Druck aus dem Internet standzuhalten. Daher versuchen sie es vermehrt mit einer Onlineredaktion die sich dann schnell die Vorteile einer datenbankgestützten Internetseite schätzen lernen.

Das Seminar war gerade für diese Redaktionen gedacht. So kamen 16 Teilnehmer nach Güstrow um sich über PHP und MySQL unterrichten zu lassen. Innerhalb von zwei Tagen schafften es die Teilnehmer sich die Grundlagen der dynamischen Programmierung und von MySQL anzueignen.

Mit einer sehr guten Stimmung ["die atmosphäre war phänomenal am wochenende, hat mir gefallen" - "Die Nacharbeit für das Seminar machen wir jetzt hier... toll!"] während des Seminars hatten alle ihren Spaß an der Programmierung und schafften erstaunliche Ergebnisse.

Diese findest Du unter [ www.iseminar.jmmv.de/2003 ].

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Fotowettbewerb - Abschlussveranstaltung am 13.12.2003

In Rostock

Der große JMMV Fotowettbewerb »10e zeigen« fand seinen Höhepunkt mit der feierlichen Preisverleihung auf der Bühne des Jugendpresseballs am 13. Dezember 2003 in Warnemünde.

Mit viel Tamtam überreichte die Jury des wettbewerbs selbst die begehrten Preise. Große Gewinnerin des Abends war Stefanie Auer [[ www.jmmv.de/bilder/index.php?bild_id=5477 ]] aus Laage, denn Carsten Neff, Geschäftsführer Produktionsgesellschaft ?News & Art? überreichte persönlich den ersten Preis: ein zweiwöchiges Praktikum in der Hamburger Company. Der zweite Platz ging an Christoph Löffler [[ www.jmmv.de/bilder/index.php?bild_id=5373 ]] aus Strausberg, Frank Schießer [[ www.jmmv.de/bilder/index.php?bild_id=5388 ]] aus Wismar nahm den dritten Preis mit nach Hause.

Aber niemand ging leer aus, denn interessante Gespräche mit anderen Jugendmedienmachern, Profijournalisten oder Vertretern aus Politik und Wirtschaft und Party ohne Ende auf dem Jugendpresseball [ www.jmmv.de/zehnezeigen ] waren ein guter Grund, nach Warnemünde zu kommen.

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Jugendpresseball "10 Jahre JMMV" am 13.12.2003

In Rostock-Warnemünde

»10e zeigen« in Anzug und Schanzkleid - 300 Jungjournalisten feierten das JMMV-Jubiläum

10 Jahre Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. - 10 Jahre »10e zeigen« - das war das Motto des großen Jugenpresseballs am vergangenen Sonnabend in Warnemünde. Über 300 junge Medienmacher sowie Freunde und Unterstützer des Vereins waren gekommen, um das Jubiläum mit viel Kulturprogramm und Musik zu feiern. Am Schluss tanzten auch die russischen Kadetten der benachbarten "SEDOV".

"Ihr habt in MV einen sehr guten Klang", konstatierte Sozialministerin Dr. Marianne Linke und übermittelte die besten Wünsche der Landesregierung. Auch Hansjörg Kunze, Chefreporter bei Antenne MV und Schirmherr der Veranstaltung, sparte in seinem Grußwort nicht mit Lob am Engagement der Nachwuchsjournalisten im Lande.

Ein Höhepunkt des Abends war die Preisverleihung des JMMV-Fotowettbewerbs »10e zeigen«. Die große Gewinnerin [[ www.jmmv.de/bilder/index.php?bild_id=5477 ]] des Abends ist Stefanie Auer aus Laage, die nun im nächsten Jahr ein zweiwöchiges Praktikum bei "News & Art" in Hamburg absolvieren darf. Der zweite Platz [[ www.jmmv.de/bilder/index.php?bild_id=5373 ]] ging an Christoph Löffler aus Strausberg, Frank Schießer aus Wismar nahm den dritten Preis [[ www.jmmv.de/bilder/index.php?bild_id=5388 ]] mit nach Hause. Neben leckeren Schnittchen am Buffet wurde den Ballgästen auch Kultur on stage kredenzt: Bissiges Kabarett von ROhrSTOCK und den Tollense Stichlinge, rockige Live-Musik von Porous und Right Fact, fliegende Geschenke vom Medienförderpreis "reinmischen". Wer nicht gerade interessante Gespräche mit anderen Jugendmedienmachern, Profijournalisten oder Vertretern aus Politik und Wirtschaft suchte, konnte einem der über 200 freigelassen Büchern der Berliner Bookcrosser nachjagen.

Von der Partyatmosphäre ließen sich auch die russischen Offiziersanwärter des Großseglers "SEDOV" anstecken. Als sich die Musik ihren Weg in die dunkle Nacht bahnte, tanzten 30 ausgelassene Kadetten hinterm Schanzkleid des alten russischen Windjammers.

Mehr Infos auch auf der eigenen Seite zum Event unter
[ www.jmmv.de/zehnezeigen ]

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Sylvesterfeier 2013

in Berlin
JMMV feiert in Berlin Sylvester.

Der Befruchtungspraxis des Menschen sind wir ein ganzes Stück näher gekommen, durch praktische Ausübung leider noch ohne Nachwuchs für unseren Verband. Die Gegend um das Brandenburger Tor bestand als Testgebiet und war gut gefüllt. Dermaßen voll, dass wir uns einem Spermium ähnlich durch die Masse geschlengelt haben. Berlin war voll, aber einer passte immer noch.

Wieso hatten wir noch soviel Platz zum Laufen? Mehrmals geteilt und glücklich wiedergefunden tanzten wir in das neue Jahr.

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Alle Bildrechte liegen beim Fotografen/Jugendmedienverband MV e.V.