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Jurysitzung ß-Wettbewerb 2009/2010 am 26.01.2010

In Neubrandenburg KINDERBETEILIGUNG BEI DER JURYSITZUNG! Warum taucht hier, in der Rubrik "Jugendbeteiligung", der landesweite Schülerzeitungs-Wettbewerb auf? Dafür gibt es bekannte, aber auch nagelneue Gründe. NICHT neu ist, dass der Wettbewerb und alles drum herum Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen möchte, sich mittels Schülerzeitung an der Gestaltung des Schullebens zu beteiligen. Gute Schülerzeitungen werden Bestandteil der Schulkultur, und zwar ein VON SCHÜLERN geprägter Bestandteil. INNOVATIV am diesjährigen ß-Wettbewerb (ß/SZ = SchülerZeitung) ist aber, dass die Jury nicht nur aus Jugendlichen und erwachsenen Profis bestand. Da beim Wettbewerb immer viele Zeitungen aus Grundschulen mitmachen, fanden wir, dass wir auch Kinder in der Jury brauchen! Wie sollen Erwachsene und Jugendliche ohne Unterstützung von Kindern beurteilen, was für Kinder eine gute Schülerzeitung ist? Der Kontakt zur Redaktion der "BRIT", die in der vorigen Runde bei den Grundschulen den ersten Preis errungen hatte, war schnell hergestellt, und bald hatten wir die Zusagen von Lilly Berger, Til Salewski und Pia Louisa Lander (alles Viertklässler), dass sie bereit sind, in der Jury mitzuarbeiten. Zum Jahreswechsel bekamen sie dann jeweils ein dickes Päckchen mit 13 Grundschul-Schülerzeitungen zugeschickt, die es galt, sorgsam durchzulesen und zu bewerten. Ein Bewertungsbogen, den wir für unsere jüngsten Jurymitglieder noch etwas auf Verständlichkeit getrimmt hatten, sollte ihnen dabei helfen, an die verschiedenen Bewertungs-Aspekte zu denken. Dann, am 26. Januar 2010, trafen sich endlich die Jurymitglieder aller Altersgruppen im Verlagshaus des "Nordkuriers" in Neubrandenburg. Nach dem Kennenlernen ging es gleich mit der Kategorie "Grundschulen" los. Hier bewerteten neben den Grundschülern Helene Timm (15, JMMV), Philip Schroeder (Redakteur der Schweriner Volkszeitung), Thorsten Czarkowski (Redakteur der Ostsee-Zeitung), Solveig Haugwitz (Studienleiterin in der Referendarausbildung, Bildungsministerium) und Cathrin Grotjohann (ebenfalls Studienleiterin beim Bildungsministerium). Wer geglaubt hatte, dass sich die Grundschul-Redakteure in so einer Gruppe ehrfürchtig zurückhalten würden, hatte Pia, Lilly und Til zu wenig zugetraut. Sie hielten auch dann nicht mit ihrer Meinung hinter dem Berg, wenn jemand von den Großen bereits einen anderen Standpunkt geäußert hatte. Und das fanden wiederum die Großen toll: "Wir Erwachsenen sollten uns die Sichtweise der Kinder ein bisschen zu Herzen nehmen, wenn wir über Schülerzeitungen von Kindern reden", regte etwa Philip Schroeder an. Nach einer ausführlichen, vom Beteiligungsmoderator Patrick moderierten Diskussion hielten dann alle Jurymitglieder gelbe Punkte-Karten in die Höhe, mit denen sie die Zeitungen in der engeren Wahl endgültig bewerteten. Damit war die demokratische Entscheidung über die Preisträger gefallen. Nur über die "BRIT" wurde anschließend noch ohne Lilly, Til und Pia gesprochen, weil dies ihre eigene Zeitung ist. Währenddessen bekamen sie von Marina Spreemann, Redakteurin des Nordkuriers, eine kurze Führung durch das Verlagshaus. Als die JMMV-Jugendlichen und die Profis sich danach an die Besprechung und Bewertung der anderen Schularten machten, blieben Til, Pia und Lilly noch lange freiwillig dabei und hörten zu. Preisträger bei den Grundschul-Zeitungen wurden übrigens die "Paule" aus der Neumühler Schule Schwerin, der "Kiebitz" von der Dr.-Otto-Steinfatt-Grundschule Wittenförden und - wieder einmal - die "BRIT" aus der Grundschule Tutow. Mehr Infos zu dieser Jurysitzung und zum ß-Wettbewerb gibt's auf [ www.sz.jmmv.de ] .

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filmab! vom 01. bis 09.05.2010

in Schwerin

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Sommerfest am 31.07.2010

In Glashagen

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Fotoforum vom 18. bis 22.08.2010

in Rostock

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Schlaue Klassensprecher – Ein kritischer Report vom 01.09.2010 bis 31.12.2010

In Bernitt In der Regionalen Schule Bernitt traf Ugi auf einen engagierten Schulsozialarbeiter und insgesamt 12 Jungen und Mädchen, die sich im September zu Klassensprechern bzw. Stellvertretern wählen ließen. Geplant war eine Fortbildung in mehreren Modulen zu den Themen Rechtliche Konsequenzen, Schulorganisatorische Konsequenzen, Rolle des Klassensprechers, Kommunikation, Vernetzung. Zur Verfügung standen zunächst so genannte A/Ü-Stunden, eine Konstruktion von einer halben Stunde je Schulung, die sonst im Alltag der Eigenarbeit zur Verfügung steht. In den Herbstferien sollten längere Workshops die Gruppendynamik fördern und einen Motivationsschub für die Beteiligten bringen. Nach 6 Terminen muss konstatiert werden, dass die Rahmenbedingungen eine wirkliche Schulung mehr als unterbinden. Es ist unter großen Anstrengungen, nach einer zweiten Wahl im Oktober, nach Gesprächen mit Schulleitung und Schulsozialarbeit gelungen, zwei Schülerinnen zu finden, die bereit sind, entsprechend der im Schulgesetz verankerten Schulmitwirkung in der Schulkonferenz mitzuwirken. Es muss auch konstatiert werden, dass keiner der Teilnehmer glaubt, Dinge verändern und bewegen zu können. Ein Angebot für eine kostenlose professionelle Schulung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit dem Landesschülerrat scheiterte ebenso wie die Zusammenführung mit engagierten Schülerinnen des Kreisschülerinnenrats. Gründe hierfür sind sicher im Gesamtkontext der Schule und Lebenswelt der Jugendlichen zu suchen. Offen bleibt die Frage, wie die Bernitter Schüler in eine wirksame Beteiligung geführt werden können. Gegenwärtig bemüht sich Ugi daher um konkrete Konsequenzen, eine Schulung des pädagogischen Personals bzw. ganzer Klassen. Infos über mailto:

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Wirklich schlaue Klassensprecher  am 17.11.2010 – ein fröhlicher Report

In Güstrow Schülerinnen, die eine halbe Stunde vor dem Termin kommen und solche, die ebenso länger bleiben... wer hätte gedacht, dass das zur Normalität einer Güstrower Regionalschule gehört? Rundum gut fühlte sich die Schülervertreterschulung am Mittwoch, den 17.11.2010 an der Inselseeschule an, die auf Initiative der Schulsozialarbeiterin Ines Lüders organisiert wurde. In zweimal 2 Stunden wurde zunächst für die Sprecher und Stellvertreter der Klassen 5-7 und dann der Klassen 8-10 an folgenden Themen gearbeitet: Rechtliche Grundlagen, Selbstverständnis, konkrete Fälle. Die aufgeschlossenen Schüler_innen hatten alles zu bieten, was sich eine moderne Schule wünscht: sie waren wach, kritisch, neugierig und sie scheuten sich nicht, den Mund aufzumachen. So war es ein leichtes, die allgemeinen Spielregeln demokratischer Schulmitwirkung zu erläutern und über Chancen und Perspektiven zu diskutieren. Eine Schülerin engagiert sich zudem im Kreisschülerrat. Wer die Homepage [ www.schule-am-inselsee.de ] besucht, wird außerdem feststellen, dass sich die Schule und mit ihr die Schulleitung der Bewertung von außerhalb stellt und überhaupt regelmäßig die Arbeit reflektiert. Natürlich geht es mit der Zusammenarbeit weiter, wir denken an eine Folgeseminar. Auf dem laufenden hält euch mailto:

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Weihnachtspostkarten 2010 vom 11.12.2010

In Hermannshagen

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